Manfred HAIDINGER, Präsident der Bundesheergewerkschaft tritt als 1. stellvertretender Vorsitzender der FGÖ zurück!

Unüberbrückbare Differenzen im Verständnis über gewerkschaftliche Arbeit!

Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft tritt mit sofortiger Wirkung als 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Freien Gewerkschaft Österreich wegen unüberbrückbarer Differenzen im Verständnis über gewerkschaftliches Arbeiten zurück. 

„Nach reiflicher Überlegung bezüglich der Umfrage in der Bundesheergewerkschaft und dadurch auch mit gestärktem Rücken bin ich  bereit die Interessen der Mitglieder der Bundesheergewerkschaft weiterhin mit Vehemenz zu vertreten – nur nicht im Rahmen der FGÖ“, so Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft.

„Ich bin als überzeugter Gewerkschafter faktisch dazu gezwungen das Amt des 1. stv Vorsitzenden der FGÖ niederzulegen. Dieser Schritt war für mich nach 20 Jahren in der Arbeitnehmervertretung kein leichter. Es war für mich einfach genug, ständig mitansehen zu müssen, wie die Freie Gewerkschaft Österreichs – FGÖ, unter Franz Hartlieb immer mehr zu einer Supportorganisation der FPÖ Vorfeldorganisation, Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher „AUF“ unter dem Vorsitzenden Werner Herbert, der auch Mitglied des FGÖ Vorstandes ist, verkam“, so Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft enttäuscht. 

„Selbst die originärsten Aufgaben einer Gewerkschaft waren in der FGÖ verpönt. So wurde ich als Präsident der Bundesheergewerkschaft FGÖ-BHG u.a. im Zuge, der Demo-Teilnahme auf der Grundlage des vom Vorstand der Bundesheergewerkschaft beschlossenen Manifestes  zur Corona-Krise – FÜR FREIHEIT UND MENSCHENWÜRDE  – vom Vorsitzenden der FGÖ Hartlieb aufgefordert, die FGÖ herauszuhalten und nur als Bundesheergewerkschaft zu operieren“, so Haidinger. 

„Eine erst kürzlich durchgeführte Umfrage unter den Mitgliedern der Bundesheergewerkschaft zeigte mit 83% Zustimmung zu unserer Tätigkeit  sehr deutlich, dass wir mit unserem Handeln richtig liegen. Ich konnte daher nicht mehr mitansehen, dass die FGÖ mehr Interesse in die Mitgliederbindung der FEG statt in die allgemeine gewerkschaftliche Interessenvertretung legt. Es kann auch nicht sein, dass ein Gewerkschafts-Dachverband wie die FGÖ, alles dem Erfolg und der Stärkung der FPÖ Vorfeldorganisation AUF unterordnet, statt gewerkschaftliche Arbeit zu leisten und gleichzeitig die gewerkschaftliche Tätigkeit der Bundesheergewerkschaft verhindert will, weil sie nicht in das Konzept der AUF unter Werner Herbert passt. Ich habe sogar manchmal den Eindruck, als würde der Vorsitzende Franz Hartlieb vom „Politkommissar der AUF/FPÖ“ Werner Herbert gesteuert. Dies gehört sicher nicht in eine Gewerkschaft“ so Haidinger.

„Besonders ärgert mich, dass der Vorsitzende mit einem ihm bekannten Makler eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, die in der Corona-Krise nicht das gehalten hat was uns versprochen wurde sondern immer wieder die Deckung verweigert hat. Dies wurde vom Vorsitzenden Hartlieb aus meiner Sicht auch nur halbherzig bekämpft. Es schmerzt mich in diesem Zusammenhang, dass die Mitglieder der Bundesheergewerkschaft in der FGÖ nach meinem Dafürhalten mehr Solidaritätsanteil in der FGÖ für die Rechtsschutzversicherung zur Minimierung des Schadensrendement, kurz gesagt reine Nettozahler“ für die Mitglieder der FEG sind. Dafür sind mir die Mitglieder der Bundesheergewerkschaft, deren Interessen ich seit 2004 mit Vehemenz vertrete zu schade“, so Haidinger abschließend, da mache ich nicht mehr mit, da ist es wohl besser wir das dann gleich selber“, so Haidinger abschließend.

Manfred HAIDINGER
FGÖ-Bundesheergewerkschaft, Präsident
office@bundesheergewerkschaft.at
0660 622 0000

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