Niss/Taschner: Die neu zu errichtende Universität in Linz soll digitale Wettbewerbsfähigkeit sichern

ÖVP-Sprecherin für Digitalisierung/ÖVP-Wissenschaftssprecher sehen darin Bereicherung für den Hochschulstandort – IDSA-Vereinbarung gestern Abend im Wissenschaftsausschuss

„Mit der neu zu errichtenden Universität in Linz wird ein wichtiges Signal für die Sicherung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs gesetzt. Die Innovationskraft des Standortes Österreich wird durch exzellente Forschung und Kooperationen mit Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft verstärkt. Auch dem Fachkräftemangel soll entgegengewirkt werden.“ Das sagten Abg. Therese Niss, ÖVP-Sprecherin für Forschung, Innovation & Digitalisierung und ÖVP-Wissenschaftssprecher Abg. Rudolf Taschner anlässlich der gestrigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses, bei der eine Regierungsvorlage über die 15a-Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Oberösterreich über die Errichtung und den Betrieb der Universität (IDSA-Vereinbarung, benannt nach dem Arbeitstitel „Institute of Digital Sciences Austria“ der Universität) Zustimmung fand.

Mit dem Ministerratsvortrag vom 17. September 2021 hat die Bundesregierung die Gründung einer Universität in Oberösterreich auf den Weg gebracht, die vielfältigste Aspekte der Digitalisierung in Lehre, Forschung, Verbreitung und Anwendung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau untersuchen und aufbereiten wird. Der Bund übernimmt – entsprechend seiner Finanzierungsverpflichtung – die dauerhafte Finanzierung aller der Universität aus ihrer rechtskonformen Aufgabenerfüllung erwachsenden finanziellen Verpflichtungen in Forschung und Lehre. Die Errichtungskosten werden ab dem Studienjahr 2023/24 von Bund und Land Oberösterreich gemeinsam getragen. Der Finanzierungsbeitrag des Landes umfasst 50 Prozent der Errichtungskosten für erforderlich neu zu errichtende Gebäude samt Neben- und Außenanlagen. Über den aktuellen Status wird den Mitgliedern der Bundesregierung halbjährig durch den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung berichtet. Ab dem Endausbau (Studienjahr 2036/37) sollen der Universität jährlich zumindest etwa 150 Millionen Euro (valorisiert, Prognosebasis Anfang 2022) zur Verfügung gestellt werden.

Auch von der Standortwahl ist die Digitalisierungssprecherin überzeugt. „Oberösterreich ist als starker Industriestandort besonders technikaffin und bietet die idealen Rahmenbedingungen für eine neue Universität in diesem Format.“ Und Taschner ergänzt: „Durch den interdisziplinären Zugang der Universität wollen wir die volle Bandbreite der Digitalisierung auf Universitätsebene erfassen.“

(Schluss)

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