Kinderschutz hat Priorität! UNICEF Österreich zu Maßnahmenpaket der Regierung.

UNICEF Österreich begrüßt, dass das Thema Kinderschutz mit dem Maßnahmenpaket der Regierung, das heute präsentiert wird, nun einen höheren Stellenwert bekommt – den es dringend braucht.

SCHUTZ VOR GEWALT UND MISSBRAUCH IST EIN KINDERRECHT. PRÄVENTION, BEWUSSTSEINSBILDUNG UND KINDERSCHUTZKONZEPTE IN ALLEN EINRICHTUNGEN, DIE FÜR UND MIT KINDERN ARBEITEN, SIND VON ZENTRALER BEDEUTUNG.

UNICEF Österreich begrüßt, dass Kinderschutz nun einen höheren Stellenwert erhält und gebündelte Maßnahmen in diesem Bereich gesetzt werden. „Kinderschutz ist ein Thema, das uns in der Gesellschaft alle angeht. Daher ist Bewusstsein und Prävention zentral, um eine andere Kultur im Umgang mit Kindern zu prägen,“ so Christoph Jünger, Geschäftsführer von UNICEF Österreich.   

Kinderschutzkonzepte in allen Einrichtungen, in denen mit und für Kinder gearbeitet wird, schaffen nicht nur Sicherheit für die Familien und Kinder, sie senden auch ein klares Zeichen, mit welchem Anspruch wir Kinder in unserer Gesellschaft betreuen und aufwachsen sehen wollen. Darüber hinaus definieren sie Zuständigkeiten und Handlungsabläufe für Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. 

UNICEF Österreich setzt in seiner Arbeit einen starken Fokus auf Bewusstseinsbildung und Aufklärungsarbeit zum Thema Kinderrechte und Kinderschutz, denn „nur wenn Kinder ihre Rechte kennen, können sie diese auch einfordern,“ so Corinna Geißler, Leitung der Abteilung Advocacy & Kinderrechte bei UNICEF Österreich.  

Gerade in dem neuen UNICEF-Programm Kinderrechteschulen soll auch verstärkt zum Thema Kinderschutz gearbeitet werden. Neben der Verbindlichkeit und der Qualität von Kinderschutzkonzepten sind vor allem Schulungen für alle Akteur*innen, die mit Kindern arbeiten, wichtig, sowie eine starke Netzwerkarbeit von Schlüsselstellen, wie Familienberatungsstellen, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Freizeiteinrichtungen und Verbände sowie Unterkünfte und Trägerorganisationen zur Unterbringung von geflüchteten Kindern. Jedes Kind, in welcher Einrichtung auch immer, sollte sich sicher und gut behandelt fühlen.

Weiterführende Links:
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Mag. Lisa Heidegger-Haber, MA., presse@unicef.at, M +43 660 34 83 653

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