ÖH Uni Wien ruft zum Feministischen Kampftag auf

Diskriminierungsfreies Studieren ist weiterhin keine Selbstverständlichkeit. Die ÖH bietet eine Anlaufstelle für Betroffene.

Bis zum Jahr 1897 – also über 500 Jahre lang – waren Frauen vom Studium an der Universität Wien ausgeschlossen. Durch feministische Bewegungen wurde für immer mehr Frauen ein Hochschulstudium möglich. Seit dem Jah 2000 liegt der Anteil weiblicher studierender konstant über 60%. Weiterhin wollen wir auf den Grundsteinen unserer Vorkämpfer:innen aufbauen. Diskriminierungsfreies Studieren und gerechte Aufstiegschancen für nicht-männliche Personen müssen an der Uni Wien möglich sein, denn wenn es um Lehre und Forschung geht, besetzten weiterhin mehr Männer wichtige Posten. 

_”Auch im Jahr 2023 ist ein diskriminierungsfreies Studium für viele Menschen leider noch keine Selbstverständlichkeit. Als ÖH Uni Wien wollen wir für Betroffene da sein und gleichzeitig kämpfen wir für eine strukturelle Veränderung” _So Toma Khandour aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Das Feministische Referat der ÖH Uni Wien bietet aus intersektionaler und queer-feministischer Perspektive Beratung und Unterstützung für FLINTA* Studierende. Das Referat ist Anlaufstelle für die Organisation eigener queer-fem-antirrasistische Projekte. Auch ein anonymes Meldeformular für Diskriminierungsvorfälle ist auf der Website der ÖH zu finden. 

_”Gemeinsam müssen wir für echte Veränderung kämpfen. Damit die Hochschule ein sicherer Ort für Personen jeden Geschlechts ist”_ fordert Fridolin Tragwerker aus dem Vorsitzteam.

Am 8. März ist internationaler Feministischer Kampftag. Aus diesem Grund rufen wir als ÖH Uni Wien geschlossen zur “Take Back 8. März”-Demo um 17.00 am Wiener Yppenplatz auf, um anlässlich dieses wichtigen Tages für mehr Gerechtigkeit einzustehen.

ÖH Uni Wien – Referat für Öffentlichkeitsarbeit
+43 (0) 676 90 25 332
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