Obmann Dumreicher-Ivanceanu zu Regierungsprogramm: Einführung der Investitionsverpflichtung für Streamer ist ein echter Durchbruch

FV Film- und Musikwirtschaft begrüßt klares Bekenntnis der Bundesregierung zu Film und Musik – Wichtig, dass Film-Anreizmodell ÖFI+ und FISAplus fortgeführt werden soll

„Ich begrüße das klare und eindeutige Bekenntnis der neuen Bundesregierung zu Kunst und Kultur sowie zu Film und Musik, das heute im Regierungsprogramm erfolgt ist. Damit werden auf sehr positive Weise die Weichen für die Zukunft des Film- und Musik-Standorts Österreich gestellt“, erklärt der Obmann des Fachverbands Film und Musik Alexander Dumreicher-Ivanceanu.

Klar hervorzuheben sind die Entscheidung, das international richtungsweisende, erfolgreiche Film-Anreizmodell ÖFI+ und FISA+ fortzuführen, und die wichtige Einführung der Investitionsverpflichtung für Streamer. Beide Schritte sind von entscheidender Bedeutung für die 7.000 Unternehmerinnen und Unternehmer der Film- und Musikwirtschaft mit ihren über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Besonders erfreulich ist, dass die Bundesregierung sich für die Einführung der Investitionsverpflichtung sowohl für Film als auch für Musik entschieden hat. „Das ist ein echter Durchbruch in einem zentralen Punkt: Denn mit der Investitionsverpflichtung wird sichergestellt, dass sich internationale Streamer fair an der Finanzierung und Produktion heimischer Film- und Musikproduktionen beteiligen“, so Dumreicher-Ivanceanu.

Für ÖFI+ und FISAplus ist nun von zentraler Bedeutung, dass das Anreizmodell von der neuen Bundesregierung zeitnahe mit den notwendigen budgetären Mitteln ausgestattet wird, sodass beide Förderplattformen wieder öffnen können und der Erfolgskurs fortgeführt wird.

Wichtig ist aus Sicht des Fachverbandes zudem das Bekenntnis zur Weiterentwicklung der Förderungen im Österreichischen Filminstitut und im Fernsehfonds der RTR, die Weiterentwicklung der Musikförderung, die Entwicklung einer Strategie für den Musikstandort, die Einführung steuerlicher Anreize und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. „Ebenso unterstützen wir das Bekenntnis und die geplanten Schritte zur Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit in Kunst und Kultur, zur sozialen Absicherung von Kulturschaffenden, zur Sicherung des filmkulturellen Erbes und zur Vernetzung von Kunst, Kultur und Bildung, insbesondere im Bereich der Medienarbeit. Ich freue mich im Sinne der Stärkung der Branche und des Standorts auf die Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung“, betont Dumreicher-Ivanceanu abschließend. (PWK071/ST/HSP)

Wirtschaftskammer Österreich

Digital Media & Communication

Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: dmc_pr@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender

Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.