FPÖ-Teufel: E-Autos sind Umwelt-Mogelpackung

Förderungen der E-Mobilität einstellen – Irrweg beenden

St. Pölten (OTS) – „E-Autos sind alles andere als umweltfreundlich. In Wahrheit haben sie eine verheerende Ökobilanz“, sagte der freiheitliche LAbg. Ing. Mag. Reinhard Teufel, heute in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Auch die ökonomische Bilanz der Elektromobilität lasse zu wünschen übrig, erläuterte Teufel.

Österreich habe angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kein Steuergeld zu verschenken. „Wir brauchen es zur Rettung österreichischer Betriebe und Existenzen. Mit der Elektromobilität fördert man aber nicht die regionale Wirtschaft, sondern China“, zeigte Teufel auf. Um die europäische Autoindustrie nicht zu gefährden, von deren Erfolg auch die Prosperität anderer Wirtschaftszweige und unser aller Wohlstand abhänge, würde es genügen, vernünftige Klimaziele vorzugeben und deren Einhaltung zu überwachen, so Teufel.

„Statt aus den Folgen der Corona-Krise zu lernen und die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren, forcieren ÖVP, Grüne, Neos und SPÖ einem ökonomischen Todestrieb folgend, die Elektromobilität, stärken damit die Abhängigkeit von China, verpulvern weiterhin Volksvermögen und vernichten die Konkurrenzfähigkeit der eigenen Wirtschaft“, warnte Teufel.

„Strom für E-Autos kommt zwar sauber aus der Steckdose, muss aber vorher in einem Kraftwerk erzeugt werden. Derzeit überwiegend aus kalorischen Quellen“, sagte Teufel. So errichte etwa China alle zwei Wochen ein neues Kohlekraftwerk. Dazu brauche man für die Herstellung der Batterien Kobalt aus dem Kongo und Lithium aus Chile. Beides werde unter menschenunwürdigen Bedingungen, zum Teil von Kindern, abgebaut. „So viel zur ‚Umweltfreundlichkeit‘ der E-Autos“, betonte Teufel.

Die Schwachstelle sei eindeutig die Batterie. Spätestens nach acht Jahren sei sie nämlich unbrauchbar. Dabei würden die Kosten des Batterietausches den Zeitwert des Autos überschreiten. „Ein böses Erwachen für viele Käufer. Die Batterie muss ausgebaut, geschreddert und im Hochofen verbrannt werden, wobei wieder giftige Dämpfe entstehen. Ein Verbrechen gegen die Natur!“, so Teufel.

Die Fahrzeugtechniker wüssten längst, dass der reine E-Motor keine Zukunft habe, und würden dies auch den politischen Entscheidungsträgern kommunizieren. Doch diese würden sich als beratungsresistent erweisen. „Daher fordern wir ein Ende aller staatlichen Förderungen der E-Mobilität“, betonte Teufel. Die Zukunft werde neuen Verbrennungsmotoren samt synthetischen Treibstoffen aus erneuerbaren Energieträgern gehören. Kunden hätten dabei keinen Nachteil. „Es wird jenes Konzept siegen, das von der Energiespeicherung und der Schnelligkeit des Nachladens her optimal ist. Die FPÖ will effektiven Klimaschutz. Wir stehen aber ebenso für ehrliche und praktikable Lösungen und lehnen weltfremde Schwärmereien ab. Das ist eine der wichtigen Lehren aus der Corona-Krise“, so Teufel.

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