Wölbitsch/Korosec: Rot-Grüne Verharmlosung der Corona-Situation in Wien verantwortungslos

Wien hat 20 Prozent der Einwohner, aber gestern zwei Drittel der Neuinfektionen und insgesamt mehr als die Hälfte aller aktiven Fälle Österreichs

Wien (OTS) – „Wien hat nur 20 Prozent der Einwohner Österreichs, aber gestern zwei Drittel der Neuinfektionen und mehr als die Hälfte aller aktiven Fälle in Österreich. Auch heute gibt es in Wien wieder 258 neue Fälle in 24 Stunden. Es ist erschreckend, dass Bürgermeister Ludwig in der gestrigen ZIB 2 nicht die Spur einer Ahnung hatte, wie die Stadtregierung gegen diese hohe Zahl an Neuinfektionen vorgehen soll“, so Stadtrat Markus Wölbitsch zu den gestrigen Aussagen des Bürgermeisters in der ZIB 2. Auch ist die Aussage des Bürgermeisters unwahr, dass Wien mehr testet als jedes andere Bundesland. Auf die Einwohner gerechnet testet aktuell im September das Burgenland und insgesamt Tirol mehr als Wien.

„Es ist absolut verantwortungslos, dass Rot-Grün nach wie vor versucht, die Corona-Situation in Wien zu verharmlosen“, so Wölbitsch. Auch der zuständige SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat das Corona-Virus von Anbeginn nicht ernst genommen. Erste Vorsichtsmaßnahmen der Bundesregierung wurden als „lustige Cowboy-Methoden“ heruntergespielt, besorgte Ärzte als „hysterisch“ beschimpft. „Und auch jetzt ergeht sich der Gesundheitsstadtrat nach wie vor in Beschwichtigungen und Beschönigungen. Die rasant steigende Zahl der Neuinfektionen herunterzuspielen ist sein tägliches Geschäft. Diese Vorgehensweise ist völlig verantwortungslos. Damit muss endlich Schluss sein. Die Gesundheit der Wienerinnen und Wiener steht am Spiel“, so der ÖVP-Stadtrat.

„Rot-Grün muss endlich beginnen, aktiv gegen diese Entwicklung vorzugehen. Dazu braucht es zu allererst eine schnellere Auswertung der Test innerhalb von 24 Stunden“, so Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec. Es kann nicht sein, dass es immer noch Fälle gibt, die mehrere Tage bis zu einer Woche auf ihr Testergebnis warten müssen. Um hier Ressourcen freizumachen, sollte die Stadtregierung auch endlich das Angebot der Polizei zur Unterstützung bei der Überprüfung von Quarantänemaßnahmen annehmen. „Es ist keine Schande, sich hier helfen zu lassen. Gerade wenn die Stadt offensichtlich maßlos überfordert ist“, so Korosec abschließend.

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