SWV NÖ-Thomas Schaden: KMU müssen endlich den Fixkostenzuschuss der Phase 2 erhalten
„Der Finanzminister soll die kleinen Unternehmen nicht länger in Geiselhaft nehmen“
St. Pölten (OTS) – Eine umgehende Auszahlung des Fixkostenzuschusses der Phase 2 fordert der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), Thomas Schaden. „Die Auszahlung des ‚Fixkostenzuschusses 2‘ ist überfällig. Leider müssen die Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen noch immer auf diese dringend benötigte Unterstützung warten, weil Finanzminister Blümel eine höhere Obergrenze bei der Förderung pro Betrieb haben möchte als es die EU vorsieht. Die kleinen Betriebe werden also hingehalten, weil der Finanzminister mehr Zuschüsse für große Betriebe ermöglichen will. Das ist völlig inakzeptabel“, kritisiert Thomas Schaden.
„Ob ein Betrieb eine Förderung von bis zu fünf Mio. Euro bekommen kann, wie es der Finanzminister fordert, oder maximal drei Mio. Euro, wie es die EU will, ist für die allermeisten Unternehmen nicht relevant. Sie kommen mit einer deutlich niedrigeren Unterstützung aus, die sie aber derzeit nicht bekommen, weil der Finanzminister in seinen Verhandlungen mit der EU feststeckt. Statt wertvolle Zeit in Verhandlungen zu verlieren, die nichts mit den Bedürfnissen des Großteils der Betriebe zu tun haben, muss die Regierung endlich handeln. Der Finanzminister soll die kleinen Unternehmen nicht länger in Geiselhaft nehmen.“
„Entscheidend ist, dass in einem ersten Schritt die vielen Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe die benötigten Zuschüsse bekommen. Diese Unternehmen sichern nicht nur die meisten Arbeitsplätze, sondern leiden auch am stärksten unter den Folgen der Corona-Krise. Der Finanzminister hätte schon längst Zuschüsse bis zu einem Wert von 800.000 Euro auszahlen können.“
Diese maximale Fördersumme kommt ja auch bereits im aktuellen Lockdown bei der Umsatzentschädigung für Gastronomie- und Hotellerieunternehmen zur Anwendung.
„Aufgrund der Verzögerung bei den Verhandlungen mit der EU können die KMU für ihre Fixkosten, die seit Mitte September angefallen sind, aber noch immer keine Zuschüsse beantragen. In vielen Branchen ist die wirtschaftliche Situation für die Unternehmen extrem schwierig. Sie brauchen eine rasche Unterstützung. Die Regierung muss hier daher endlich liefern“, verlangt Thomas Schaden.
„Unsere Kleinstunternehmen brauchen Hilfe – jetzt, sonst gibt es viele morgen nicht mehr.“
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