Wöginger: Kapitel Arbeit wird durch Besetzung mit anerkanntem Experten oberste Priorität eingeräumt

ÖVP-Klubobmann: Martin Kocher ist ein absoluter Fachmann

Wien (OTS) – Als ausgebildeter Volkswirt, langjähriger Leiter des IHS und Präsident des Fiskalrates ist Martin Kocher ein absoluter Fachmann in diesem Bereich. Arbeit und Beschäftigung werden besonders im heurigen Jahr eine zentrale Rolle einnehmen. Oberste Priorität habe einerseits die Bekämpfung der Pandemie, andererseits der Wirtschaftssektor und der Arbeitsmarkt. Das sagte heute, Mittwoch, Klubobmann August Wöginger anlässlich der Erklärungen zur Ernennung des neuen Bundesministers im Parlament. Der Klubobmann dankte zudem im Namen der Volkspartei der ausgeschiedenen Ministerin Christine Aschbacher, die ein ganz herausforderndes Jahr für den Bereich Arbeitsmarkt, Familie und Jugend in enger Kooperation mit dem Parlament gemeistert habe. „Sie war dafür verantwortlich, dass über 1,3 Millionen Menschen durch die Kurzarbeit ihre Jobs behalten konnten.“ Bundesministerin Susanne Raab gratulierte er zur Erweiterung ihrer Agenden um Familie und Jugend und wünschte ihr alles Gute. Die Bereiche seien bei ihr zu hundert Prozent in guten Händen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz habe hinsichtlich der Regierungsumbildung rasch und professionell gehandelt und dem Kapitel Arbeit durch die Besetzung von Martin Kocher, einem international anerkannten Experten, für das Jahr 2021 oberste Priorität gegeben. Wöginger dankte zudem auch jenen Parteien, die dieser neuen Besetzung parteiübergreifend Respekt und Anerkennung gezollt haben, weil Kocher ein anerkannter Experte sei. Wöginger wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch die FPÖ Oberösterreich mit Klubobmann Herwig Mahr wisse, wie man Verantwortung wahrnimmt, und nicht nur wild um sich schlage.

Dieses Jahr werde – insbesondere für die Kapitel Arbeit und Beschäftigung – ein herausforderndes Jahr bleiben; derzeit gebe es rund 530.000 Arbeitslose und über 400.000 Menschen befinden sich nach wie vor in Kurzarbeit. Oberstes Ziel werde sein, die Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. Mit der Strategie „Impfen und Testen“ werde man Licht am Ende des Tunnels sehen können, um nach der Krise wieder zu Wachstum und Beschäftigung zu kommen. „Das ist machbar, wenn wir jetzt alles tun, um diese Pandemie durch Impfen und Testen zu bewältigen.“

Wöginger wies auf bereits im Hohen Haus verabschiedete wichtige Maßnahmen hin, wie beispielsweise die Arbeitsstiftung mit 700 Millionen Euro; 400 Millionen wurden für heuer eingestellt. Mit Umschulung und Qualifizierung wolle man die Beschäftigung ankurbeln. Nach der Krise könne man auch die Diskussion über ein degressives Modell im Bereich der Arbeitslosen fortsetzen. Jetzt habe aber die Bewältigung der Krise oberste Priorität.

Abschließend wünschte der Klubobmann und Sozialsprecher dem neuen Arbeitsminister Martin Kocher alles Gute und viel Glück: „Die Expertise, die Sie mitbringen, wird uns aus dieser Krise auch herausbringen – auf eine gute Zusammenarbeit!“ (Schluss)

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