Arige- SWV WIEN: Endlich die Pandemie bekämpfen und Regierungsstreit beenden.

„Regierungs-Zank auf dem Rücken der Wiener Wirtschaft ist nicht hinzunehmen! Statt Streit braucht es nun dringend Beschlüsse für einen Umsatzersatz.“

Wien (OTS/SWV Wien) – 18.11.2021 – „Es brennt der Hut: Im zweiten Jahr hintereinander verlieren Unternehmen die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Die Regierung muss endlich aufhören zu streiten und sich um die Bevölkerung kümmern. Was wir in der letzten Woche erlebt haben, gleicht einem unwürdigen Schauspiel, das endlich ein Ende haben muss. Reißts euch endlich zusammen!“, zeigt sich SWV WIEN Präsident Marcus Arige empört.

Es braucht rasche Hilfen
„Wer rasch hilft, hilft doppelt, wurde uns am Anfang der Pandemie lange und
breit erklärt. Was hat sich zwischen der 1. und der 4. Welle geändert?“, fragt sich Arige. „Die Unternehmen müssen weiterhin planen und kalkulieren. Wenn Schließungen von Unternehmen und steigende Arbeitslosigkeit verhindert werden sollen, dann müssen JETZT Hilfspakete geschnürt werden. Denn die Unternehmen sind unverschuldet in diese Krise geraten. Schuld ist ganz alleine die Regierung, die den Sommer wieder mal verschlafen hat und seit Monaten mit sich selbst beschäftigt ist.“, stellt Arige fest.

2G – Regel führt bereits jetzt zu hohen Umsatzverlusten und Mehraufwand beim Personal
„30 Prozent weniger Kunden, bedeuten 30 Prozent weniger Umsatz. Diese Umsatzverluste durch die 2G-Regel und den Lockdown für Ungeimpfte gehören abgefedert. Die im Dezember auslaufende Hilfsmaßnahmen müssten verlängert und die Kurzarbeit ausgeweitet werden. Ausfallsbonus, Fixkostenzuschuss und Härtefallbonus gehören schleunigst bis Juni 2022 verlängert.“, fordert der SWV WIEN Präsident.

„Die Regierung bürdet der Wirtschaft immer mehr Bürokratie und Aufgaben auf. Das führt zum Gegenteil der einstig geforderten Entfesselung. WKO Präsident Mahrer geht derweilen wieder auf Tauchstation oder flüchtet sich in Ankündigungen. Diese Ankündigungen von Hilfen sind aber zu wenig. Planungssicherheit schaffen nur beschlossene Pakete, auf die sich die Unternehmen verlassen können.“, so Arige.

„Eine Presseaussendung ist noch kein Arbeitsnachweis für die Arbeit an der österreichischen Wirtschaft.“, stellt SWV WIEN Präsident Marcus Arige fest. „Wirtschaftskammer Präsident Mahrer muss endlich den Kuschelkurs mit Sebastian Kurz beenden sowie aus seinem Whirlpool der Bequemlichkeit rauskommen und mit Finanzminister Blümel Beschlüsse für den Umsatzersatz für die Betriebe auf den Weg bringen. Ich fordere Wirtschaftskammer Präsident Mahrer im Namen der Wiener Wirtschaft auf, endlich zu arbeiten und für Planungssicherheit bei den Betrieben zu sorgen.“

15.000 Neugründer*Innen müssten unterstützt werden
„Viele Betriebe kämpfen mit Existenzängsten. Vor allem neu gegründete Unternehmen brauchen neue Formen der Unterstützung. 15.000 Personen haben seit Beginn der Pandemie ein Unternehmen gegründet. Durch die fehlenden Vergleichszeiträume aus den Jahren 2018/2019 fallen sie um wichtige finanzielle Hilfen. Hier muss die Regierung dringend Nachschärfen. Denn Jungunternehmen sind die Zukunft der österreichischen Wirtschaft.“, so Arige. Zudem gilt der Ausfallsbonus erst ab 50 Prozent Umsatzverlust: „Wie kommt man dazu, hier 50 Prozent Umsatzeinbußen hinzunehmen? Wer 2019 ein schlechtes Jahr hatte – oder erst danach sein Unternehmen gegründet hat – hat von dieser Unterstützung nichts.“, zeigt sich Arige empört.

Über den SWV Wien
Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien ist die Interessenvertretung der Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sowie der Ein-Personen-Unternehmen. Der SWV ist die sozialdemokratische Fraktion in der Wirtschaftskammer Wien und eine Vorfeldorganisation der SPÖ.

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