NEOS: Offene Schulen muss offene Schulen heißen

Künsberg Sarre: „Eltern, die ihre Kinder auch im Lockdown in die Schule schicken, dürfen nicht stigmatisiert werden.“

Wien (OTS) – „Wir begrüßen die Ankündigung, dass die Schulen trotz des erneuten Lockdowns offen bleiben. Das ist gut und wichtig“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre. „Es dürfen nicht erneut die Kinder und Jugendlichen sein, die die Unfähigkeit der Regierung ausbaden. Und auch nicht die Lehrkräfte – es ist wichtig, dass sie bestmöglich unterstützt und informiert werden, denn alles unter einen Hut zu bringen, ist sicherlich eine Herausforderung.“

„Die Schulen bleiben offen“ dürfe aber nicht wieder ein leeres Versprechen bleiben, indem man den Nachsatz „für alle, die es benötigen“ anfügt und so enormen Druck ausübt, so Künsberg Sarre. „Offen muss offen heißen. Eltern, die ihre Kinder in die Schule schicken, aus welchem Grund auch immer, dürfen nicht wieder stigmatisiert werden. Wer sein Kind zu Hause lassen möchte, kann es zu Hause lassen – aber auf all jene, die ihre Kinder weiterhin in die Schule schicken, darf kein Druck ausgeübt werden. Mit Aussagen wie jener von Wilfried Haslauer, dass es ,leider’ auch Eltern gebe, ,die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen wollen’, muss Schluss sein. Die Landeshauptleute sollen lieber dafür sorgen, dass ein sicherer Unterricht möglich ist und ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung stehen und nicht mit dem Finger auf andere zeigen, die vielleicht nicht dem veralteten ÖVP-Weltbild entsprechen.“

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