ORF-Premiere: „Dok 1: Achtung Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr“ am 19. Jänner in ORF 1

Lisa Gadenstätter beleuchtet Zusammenhänge zwischen Handel, Industrie und Umwelt sowie Auswirkungen auf Menschen und Tiere

Wien (OTS) – Ein Leben ohne Plastik ist in einer modernen Welt nicht mehr denkbar. Unglaublich viele Alltagsgegenstände bestehen aus Kunststoff. Er ist leicht, billig und langlebig. Ob in Form von elektrischen Geräten, Spielzeug oder Lebensmittelverpackungen, als Schreib- und Küchenutensilien, im Auto oder gar als Kleidung. Aber Plastik landet auch sehr schnell im Müll – allein in Österreich fallen jährlich rund 900.000 Tonnen Plastikmüll an. Ein Teil davon landet allerdings in der Natur und wird dort langsam zu Mikroplastikpartikeln abgebaut. Oftmals wird Mikroplastik in der Herstellung auch absichtlich zugeführt: So enthalten die meisten Körperpflegeprodukte Mikroplastik-Zusätze, die größtenteils direkt nach der Anwendung in den Abfluss und damit in die Kanalisation gelangen. Das Plastik verschwindet aber nicht. Winzige Plastik-Teile sind überall: in unserem Alltag, in den Ökosystemen und auch in unserem Körper. Erstmals wurde jetzt nachgewiesen, dass Mikroplastik in der Atmosphäre schwebt und durch Regentropfen oder Schneeflocken auf den Erdboden niedergeht. Von dort kann es in die Nahrungskette und damit in den Körper gelangen. Neuen Studien zufolge ist die Belastung weitaus höher als angenommen. „Wenn das Plastik einmal in die Umwelt gelangt, ist es unmöglich, es wieder zu entfernen“, warnt Greenpeace-Expertin Lisa Panhuber.

Lisa Gadenstätter beleuchtet in „Dok 1: Achtung Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr“ am Mittwoch, dem 19. Jänner 2022, um 20.15 Uhr in ORF 1 die Zusammenhänge zwischen Handel, Industrie und Umwelt, aber auch die Auswirkungen auf Menschen und Tiere. Sie trifft engagierte Menschen, die Müllsammeln, fragt den Chemieprofessor Andreas Fath, warum er heuer acht Wochen lang die Donau entlang schwimmen will, erforscht gemeinsam mit Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, wie Mikroplastik auf menschliche Zellen wirkt, und trifft zwei Österreicherinnen, die in den Ozeanen nach Mikroplastik suchen und es analysieren. Außerdem werden Maßnahmen und Lösungen gezeigt, wie man in Zukunft immer mehr Plastik vermeiden kann.

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