Ein Best of der Salzburger Mozartwoche erklingt im Stream auf myfidelio

Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt und Rolando Villazón blicken gemeinsam mit myfidelio auf die Höhepunkte vergangener Jahre zurück

Wien (OTS) – Nach einer erfolgreichen digitalen Mozartwoche 2021 und der pandemiebedingten Absage des heurigen Festivals hat myfidelio in Zusammenarbeit mit Intendant Rolando Villazón eine Retrospektive zur Salzburger Mozartwoche kuratiert, die von 27. Jänner bis 6. Februar 2022, jeweils um 20.00 Uhr, im Stream auf der Klassikplattform erklingt. Der gemeinsame Rückblick vereint mit seinen elf Produktionen alles, wofür das weltweit bedeutendste Mozart-Festival der Stiftung Mozarteum Salzburg seit 1956 steht: große Orchesterkonzerte, herausragende szenische Produktionen, ausgesuchte Perlen der Kammermusik und besondere Konzertformate mit den besten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten, die den vielfältigen Kosmos des großen Komponisten erlebbar machen. Als besonderes Highlight wird Rolando Villazón vor jedem der elf Abende in gewohnt begeisternder und unterhaltsamer Manier eine kurze Einführung zum jeweiligen Programm geben.

Georg Hainzl, Geschäftsführer von myfidelio: „Im Dienste aller Kultur- und Klassikfans schaffen wir mit dieser Retrospektive auch heuer wieder Sichtbarkeit und eine digitale Ersatzbühne für ein so wunderbares Festival wie die Salzburger Mozartwoche. Wir sind sehr stolz, dass wir hier gemeinsam mit Unitel, Rolando Villazón und dem Mozarteum in den vergangenen Tagen ein großartiges Programm auf die Beine gestellt haben, das Mozart in all seinen Facetten feiert und auch weiterhin bei uns auf myfidelio abrufbar sein wird.“

Intendant Rolando Villazón: „Es ist eine immense Freude, unserem geschätzten Publikum doch noch eine digitale Mozartwoche in Zusammenarbeit mit myfidelio und Untitel präsentieren zu können! In der Schatzkiste vergangener Mozartwochen haben wir zusammen elf musikalische Juwele herausgesucht. Wir feiern Mozarts 266. Geburtstag mit einem digitalen Wiedersehen mit T.H.A.M.O.S., dem Messias, den Wiener Philharmonikern, Daniel Barenboim, Martha Argerich, Cecilia Bartoli und vielen mehr. Mozart lebt!“

Das Festivalprogramm auf myfidelio im Überblick:

* 27. Jänner, 20.00 Uhr: Eröffnungskonzert 2021
Im Eröffnungskonzert der digitalen Mozartwoche 2021 steht das Mozarteumorchester Salzburg mit den Solist/innen Xavier de Maistre an der Harfe und Flötistin Mathilde Calderini unter der Leitung von Keri-Lynn Wilson auf der Bühne. Sopranistin Giulia Semenzato, Bassbariton Luca Pisaroni und Tenor Rolando Villazón interpretieren u. a. Konzertarien und Szenen aus „Le nozze di Figaro“.

* 28. Jänner, 20.00 Uhr: Ein Kammermusikabend mit Mozart
Sabine Meyer, Klarinette, und das Hagen-Quartett (Lukas Hagen und Rainer Schmidt, Violine; Veronika Hagen, Viola; Clemens Hagen, Violoncello) spielen das Quintett A-Dur für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello KV 581 von Wolfgang Amadeus Mozart. Anschließend daran spielt das Artis-Quartett Auszüge aus Mozarts Oper „Don Giovanni“ in einer Fassung für Streichquartett nach einem Arrangement von Johann Nepomuk Wendt. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen der Mozartwochen 2000 und 2001.

* 29. Jänner, 20.00 Uhr: Mozarts Oper T.H.A.M.O.S
T.H.A.M.O.S., basierend auf Mozarts „Thamos, König in Ägypten“ KV 345, feierte in einer Inszenierung der furiosen katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus bei der Mozartwoche 2019 Weltpremiere. Mozarts Schauspielmusik zu diesem Drama ist wenig bekannt, gehört aber zu seinen großartigsten Werken. Regisseur Carlus Padrissa entwickelte dafür ein neues Stück aus der Partitur und schuf eine spektakuläre, dramatisch-theatralische Reise: Mozarts Musik eng verwoben mit Tanz, Luftakrobatik, Licht- und Lasershow und Texten der spanischen Schriftstellerin Alicia Aza. In der Felsenreitschule ist mit der Camerata Salzburg unter der Leitung von Alondra de la Parra, dem Bass René Pape, dem Tenor Nutthaporn Thammathi, der Sopranistin Fatma Said sowie dem Bachchor Salzburg ein hochkarätiges Künstlerteam zu hören.

* 30. Jänner, 20.00 Uhr: Gidon Kremer spielt Mozart
Die Kremerata Baltica unter der Leitung von Gidon Kremer, einem weltweit führenden Geiger, spielt die Serenade D-Dur KV 239 „Serenata notturna“ von Wolfgang Amadeus Mozart, danach die Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 und das Violinkonzert Nr. 2 D-Dur KV 211. Die Aufnahmen entstanden im Großen Saal des Mozarteums Salzburg im Rahmen der Mozartwoche 2002.

* 31. Jänner, 20.00 Uhr: Klavier zu vier Händen mit Martha Argerich & Daniel Barenboim
Mit Martha Argerich verbindet Daniel Barenboim eine über 70 Jahre währende Freundschaft, seit vielen Jahren sind sie auch gefeierte Duopartner. Bei der Mozartwoche 2021 spielen die beiden Klaviergiganten ausgewählte Werke Mozarts zu vier Händen, darunter u. a. die Sonate C-Dur für Klavier zu vier Händen KV 521 und die Andante mit fünf Variationen G-Dur für Klavier zu vier Händen KV 501.

* 1. Februar, 20.00 Uhr: Das Requiem als Pferdeballett
Mozarts Requiem in der fulminanten Pferdechoreografie des renommierten Theatermachers Bartabas begeisterte das Publikum bei der Mozartwoche 2017. Der Franzose setzte mit seinen Pferden und Reitern der Académie équestre de Versailles Mozarts letztes berührendes Werk in der Felsenreitschule als einzigartiges Zusammenspiel von Mensch, Tier und Musik in Szene. Es musizieren die Musiciens du Louvre mit Marc Minkowski am Pult, der Salzburger Bachchor, Genia Kühmeier, Elisabeth Kulman, Peter Sonn und Charles Dekeyser.

* 2. Februar, 20.00 Uhr: Levin & Hogwood spielen Mozarts Klavierkonzerte
Robert Levin und die Academy of Ancient Music unter der Leitung von Christopher Hogwood spielen Mozarts Klavierkonzerte Nr. 5 D-Dur, KV 175, Nr. 15 B-Dur, KV 450 und Nr. 26 D-Dur KV 537 „Krönungskonzert“. Diese Aufnahmen entstanden während der Mozartwoche 1997 im Großen Saal des Mozarteums Salzburg.

* 3. Februar, 20.00 Uhr: Tetzlaff & Kavakos spielen Mozarts Violinkonzerte
Christian Tetzlaff und die Camerata Salzburg unter der Leitung von Chefdirigent Sir Roger Norrington spielen Mozarts Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218. Anschließend erklingen Leonidas Kavakos (Leitung und Solist) und die Camerata Salzburg mit Mozarts Konzert A-Dur für Violine und Orchester KV 219. Die Konzertaufnahmen entstanden 2001 bzw. 2002 im Rahmen der Salzburger Mozartwoche.

* 4. Februar, 20.00 Uhr: Der Messias
„,Der Messias‘ ist für mich nicht so sehr ein religiöses Werk, sondern eher eine Art spiritueller Reise“, so Regie-Ikone Robert Wilson, der Mozarts Bearbeitung von Händels Oratorium für die Mozartwoche 2020 auf die Bühne brachte. Mozarts deutsch gesungene Fassung des „Messias“ ist zwar berühmt, aber selten zu hören. Dem international gefeierten Theaterregisseur sind Text und Musik genauso wichtig wie der Raum, das Licht, Gesten, Körper in Beziehung zueinander, das Make-up, tänzerische Elemente – erst im Zusammenspiel entfalten sie ihre für Wilson so typische ästhetische und emotionale Wirkung. Für den „Messias“ holte sich Wilson eine hochkarätige musikalische Unterstützung an seine Seite: Marc Minkowski führte das Oratorium mit seinen Musiciens du Louvre und einer handverlesenen Sängerbesetzung auf, u. a. mit Elena Tsallagova (Sopran), Wiebke Lehmkuhl (Alt), Richard Croft (Tenor) und José Coca Loza (Bass).

* 5. Februar, 20.00 Uhr: Wiener Philharmoniker, Daniel Barenboim & Cecilia Bartoli
Im Rahmen der Mozartwoche 2021 setzte Maestro Daniel Barenboim seinen Zyklus der großen Klavierkonzerte und späten Symphonien mit den Wiener Philharmonikern fort. An seiner Seite: die gefeierte Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Das Konzert vereint u. a. die Prager Symphonie KV 504 und das c-Moll Klavierkonzert KV 491 mit der berühmten Arie „Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene“ KV 505, die Mozart 1786 für die englische Sopranistin Nancy Storace komponierte, jene Sängerin, die bei der Uraufführung von „Le nozze di Figaro“ die Susanna verkörperte.

* 6. Februar, 20.00 Uhr: Mitsuko Uchida & die Camerata
Bei diesem Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415, aufgezeichnet bei der Mozartwoche 2001, leitet Mitsuko Uchida die Camerata vom Flügel aus und spielt Mozarts Original-Kadenzen. Das Konzert Nr. 20 d-Moll KV 466 markiert einen Wendepunkt in Mozarts Schaffen und wird oft als dämonisch-romantisch bezeichnet. Selbst Beethoven hat es gespielt und versah es mit eigenen Kadenzen, die auch in dieser Aufführung mit Mitsuko Uchida erklingen.

Mozartwochen-Perlen auf myfidelio

Insgesamt 44 weitere Programme wie Konzerte, Veranstaltungen, Hintergrundberichte und Künstler/innen-Interviews früherer Festivalausgaben runden das Erlebnis Mozartwoche auf myfidelio ab. Dazu zählen auch Highlights wie „94 Sekunden neuer Mozart“ und Kammermusik mit den Wiener Philharmonikern aus dem vergangenen Jahr oder „Pùnkitititi!“ von der Mozartwoche 2020, aber auch ältere Archivschätze seit 1997. Mozart-Liebhaber/innen haben die Möglichkeit, das komplette digitale Mozartwochen-Angebot für 30 Tage um 14,90 Euro zu genießen oder ein myfidelio-Jahresabo zum Aktionspreis um 99 Euro abzuschließen.

Die Mozartwoche 2023 findet vom 26. Jänner bis 5. Februar statt. Die Präsentation des Programms durch Intendant Rolando Villazón ist für Mai geplant.

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