Vana zum Internationalen Tag gegen FGM: Null Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung

Europäisches Parlament setzt sich ein für ein Ende von Genitalverstümmelung

Brüssel (OTS) – „Schätzungen nach leben in Europa 600.000 Menschen mit Folgen von Genitalverstümmelung, und jedes Jahr sind etwa 190.000 Menschen davon bedroht, das ist absolut inakzeptabel. Es ist nicht nur ein „Mädchen“- Problem, auch nicht-binäre Menschen und Trans Männer sind betroffen. Das Europäische Parlament fordert seit 2018 in einer Resolution null Toleranz für Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen“ erklärt Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen FGM (Weibliche Genitalverstümmelung).

Weltweit wird geschätzt, dass mindestens 200 Millionen der heute lebenden Mädchen und Frauen in irgendeiner Form von FGM betroffen sind, Tendenz steigend. „FGM ist eine massive Menschenrechts- und Körperverletzung. Ich kämpfe in Brüssel und Österreich seit Jahren für Geschlechtergleichstellung und Selbstbestimmung für alle,“ unterstreicht Vana. „FGM ist ein gesamteuropäisches Problem und wird auch eingesetzt, um die sexuelle Orientierung, Geschlechteridentität und/oder Geschlechtsmerkmale von LBTQI-Personen zu kontrollieren, als sogenannte ‚Konversionstherapie‘.“

„Ich appelliere an alle Regierungen, sich des Ausmaßes des Problems bewusst zu werden. Wir brauchen einen inklusiven Aktionsplan, der alle Betroffenen berücksichtigt, eine bessere Datenlage sowie mehr Investitionen in Programme und Dienstleistungen für Betroffene, Gefährdete und unterstützende NGOs. Schaut nicht weg – FGM geht uns alle an!“ so Vana abschließend.

Grüner Klub im Parlament
Büro Dr.in Monika Vana MEP
monika.vana@europarl.europa.eu

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