AK-Anderl: „Arbeitssuchende Menschen brauchen nachhaltig bessere finanzielle Absicherung!“
Mit Sicht auf die aktuelle Entwicklung der Energiepreise und der Teuerungsrate wird Forderung auf Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent Nettoersatzrate dringlich
Wien (OTS) – Die aktuelle Lage der Energiepreise und die aktuell hohe Inflation stellen vor allem für Menschen, die auf das Arbeitslosengeld angewiesen sind, eine große Belastung dar. Für die Arbeiterkammer ist klar, dass diese besonders betroffene Gruppe langfristig besser abgesichert werden muss. Es braucht eine Anhebung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent Nettoersatzrate, eine Erhöhung des Familienzuschlages und eine Inflationsanpassung beim Arbeitslosengeld.
„Wir erneuern als Arbeiterkammer mit Nachdruck unsere Forderungen nach besserer finanzieller Absicherung von arbeitsuchenden Menschen. 70 Prozent Nettoersatzrate beim Arbeitslosengeld und ein höherer Familienzuschlag würden den Haushalten, die mit Arbeitslosigkeit kämpfen, rascher und wirksamer helfen als gut gemeinte, aber zu spät ausbezahlte Einmalzahlungen. Das gilt gerade in diesen unruhigen Zeiten von hohen Energiepreisen und Teuerung“, fordert AK-Präsidentin Anderl mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Einmalzahlungen würden eine ungleich größere bürokratische Belastung darstellen und zu spät bei Betroffenen ankommen.
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