AKS: Vermutlich illegale NPO-Auszahlungen an Schülerunion sind ein Eingriff der ÖVP in österreichische Schüler_innenpolitik

ÖVP-nahe Schülerunion profitiert von NPO-Fonds. AKS fordert Rückzahlung der Fördergelder

Wien (OTS) – Ein großer Gewinner des mutmaßlichen Fördergeld-Skandals ist die Schülerunion. Aus der parlamentarischen Anfrage geht hervor, dass bundesweit 61.189€ an die Schülerunion geflossen sind, wohl unrechtmäßig, da die besagte Organisation kein gemeinnütziger Verein ist. Flora Prantl, Bundesvorsitzende der AKS, kritisiert:
„Die ÖVP weiß, was sie an ihrer Schülerunion hat. Sie ist ihre Nachwuchsakademie, der bereits namhafte Parteipolitiker_innen entsprungen sind. Das spiegelt sich auch in finanziellen Zuschüssen wider.“

„Wir fordern die umgehende Rückzahlung dieser Hilfsfonds. Die Staatskassa ist kein all you can eat-Buffet“, reagiert Flora Prantl. „Diese Gelder verschaffen allen anderen Organisationen bei der Wahl zur Landesschüler_innenvertretung erhebliche Nachteile.“ Dieses Wahlsystem ist laut Prantl ohnehin „undemokratisch und elitär“. Eine Demokratisierung würde seit Jahren von der Schülerunion unterbunden. „Derzeit dürfen nur 0,0003% aller Schüler_innen ihre eigene Bundesschulsprecherin wählen. Seit über 30 Jahren fordert die AKS einen Demokratisierungsprozess durch die Direktwahl aller überschulischer Vertretungen. „, schließt die Bundesvorsitzende ab.

Mehr Informationen zu Wahlsystem der österreichischen Schüler_innenvertretung sind unter
[www.aks.at/bildungspolitik] (http://www.aks.at/bildungspolitik) zu finden.

Aktion kritischer Schüler_innen
Flora Prantl, Bundesvorsitzende
+436705076070 prantl.flora@aks.at

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