SPÖ-Keck: „Tierschutz braucht es an 365 Tagen im Jahr – Der Weg in Österreich ist noch weit“

Sofortige Abschaffung der Vollspaltenböden, Beendigung dauernde Anbindehaltung und Verbot betäubungsfreier Kastration und Kälbertransporte als Beispiele

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck erinnert angesichts des heutigen Welttierschutztags: „Tierschutz braucht es an 365 Tagen im Jahr. Von Lippenbekenntnissen an einem Tag des Jahres haben Tiere nichts. Der Weg in Österreich ist noch weit!“ So führt der Abgeordnete ins Treffen, dass das jüngst von der Bundesregierung beschlossene ‚Tierschutz‘gesetz in Österreich etwa die tierquälerischen Vollspaltenböden für 150 Millionen Schweine um 30 Jahre verlängert. Auch die problematische dauernde Anbindehaltung wird „vollkommen ohne Not“ um weitere acht Jahre verlängert, Kälbertransporte werden weiterhin bereits ab der dritten Woche stattfinden dürfen und bei der Kastration von Ferkeln wird auch in Zukunft keine Betäubung verabreicht werden müssen. ****

Der SPÖ-Abgeordnete Keck ist überzeugt, dass echter Tierschutz in Österreich erst dann möglich wird, wenn dem ÖVP-Bauernbund das Veto entzogen wird. „Der Weg zu echtem Tierschutz in Österreich ist nicht nur weit, er ist vor allem einer, den man ohne die ÖVP gehen wird müssen“, ist Keck überzeugt. (Schluss) lk/ls

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