SPÖ-Bayr: Menschenwürdige Arbeit für ein menschenwürdiges Leben

Während Reichtum wächst, werden Arbeiter*innen in Armut gedrängt

Weltweit treibt die galoppierende Inflation, die durch Profitgier mächtiger Konzerne verstärkt wird, immer mehr Arbeitnehmer*innen und ihre Familien in Armut. Laut International Trade Union Confederation (ITUC) kommt mehr als die Hälfte aller Haushalte kaum über die Runden und zehn Prozent der Weltbevölkerung sind nicht in der Lage, die Kosten für das Lebensnotwendigste zu decken. ****

„Lohngerechtigkeit ist ein Eckpfeiler des Gesellschaftsvertrags zwischen Arbeitnehmer*innen, Regierungen und Arbeitgeber*innen. Dieser Vertag wurde von Unternehmensseite einseitig aufgekündigt“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober fest. 

„Freiwillige Maßnahmen haben bisher nicht ausgereicht, um menschenwürdige Arbeit und gerechte Löhne rund um den Globus sicherzustellen. Deswegen setze ich mich beharrlich für wirksame gesetzliche Rahmenbedingungen ein, die Unternehmen für ihre globalen Zulieferketten in die Pflicht nehmen“, betont Petra Bayr. 

Die EU ist in letzter Zeit mit verschiedenen Gesetzesinitiativen gegen Ausbeutung in globalen Zulieferketten aktiv geworden. Neben der Richtlinie für ein EU-Lieferkettengesetz, soll nun eine Verordnung verhindern, dass Produkte aus Zwangsarbeit im EU-Raum gehandelt werden. „Bei diesen, an sich begrüßenswerten Initiativen muss sichergestellt werden, dass sie umfassend und wirkungsvoll das Leben der Arbeiter*innen verbessern“, mahnt Bayr.

„Die österreichische Regierung muss auf EU-Ebene deutlich gegen Verwässerungsversuche der Unternehmenslobbys auftreten. Hier fehlen mir bis jetzt klare Worte und eindeutige Taten“, so Bayr abschließend. (Schluss) up

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