Johanna Bruckner erhält Medienkunst-Preis der Stadt Wien

Die Auszeichnung wird seit 2014 verliehen und ist dieses Jahr erstmals mit 10.000 Euro dotiert

Die international erfolgreiche Künstlerin Johanna Bruckner wird mit dem Medienkunst-Preis der Stadt Wien geehrt. Mit der Zuerkennung des Preises würdigt die Kulturabteilung der Stadt Wien Johanna Bruckners kontinuierliches Schaffen und ihre medienkünstlerische Arbeit. Am 15. Mai 2023 findet die feierliche Verleihung des Preises durch die amtierende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Veronica Kaup-Hasler statt. Gleichzeitig werden auch die Preise der Stadt Wien und der Ernst-Krenek-Preis verliehen, deren Preisträger*innen vergangene Woche bekanntgegeben wurden.

 Der Medienkunst-Preis der Stadt Wien wird seit 2014 jährlich für hervorragende Leistungen im Bereich der Medienkunst vergeben. Im heurigen Jahr wurde das Preisgeld von 5.000 auf 10.000 Euro signifikant erhöht. Damit ist der Medienkunst-Preis nun gleich hoch dotiert wie die traditionsreichen Preise der Stadt Wien, die seit 1947 jährlich verliehen werden. Preisträger*innen werden von einer unabhängigen Fachjury empfohlen, deren Mitglieder regelmäßig wechseln. Dieses Jahr bestand die Jury aus Philippe Batka, Judith Fegerl und Andrea Löbel.

 JURY LOBT AUSEINANDERSETZUNG MIT DER STETS ZUNEHMENDEN VERWERTUNG UNSERER KÖRPER DURCH NEUE TECHNOLOGIEN

 „In ihren multimedialen Installationen und Performances beschäftigt sich Johanna Bruckner mit der Interaktion von Technologien mit unseren Körpern sowie den daraus resultierenden Widerständigkeiten. So geht es Bruckner um eine kritische Auseinandersetzung mit der stets zunehmenden Verwertung unserer Körper durch neue Technologien – sei es im Rahmen von Big Data, medizinischer Auswertungen oder Manipulationen von Genmaterial und seiner kapitalistischen Ausbeutung. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Auflösung menschlicher Handlungsfähigkeit versteht sich ihre Arbeit als Versuch, Paradoxien und neue Möglichkeiten des sozialen Zusammenhalts zu erkunden.“, begründet die Fachjury ihre Entscheidung.
Kaup-Hasler: Kritisches Hinterfragen der Kunst ist gesellschaftspolitisch unverzichtbar

Anne Katrin Feßler
Mediensprecherin StRin Mag.a Veronica Kaup-Hasler
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annekatrin.fessler@wien.gv.at

Marina Ninic, BA MA
Stadt Wien Kultur
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