Arige- SWV WIEN: Medienberichte über Sonderpension für Karlheinz Kopf schockieren.
Während SVS-Versicherte mit einer durchschnittlichen Pension von € 1.300,- auskommen müssen, schanzt Harald Mahrer seinem Parteifreund eine Sonderpension zu.
Wien (OTS/SWV Wien) Zahlreiche Medienberichte über eine Anzeige bei der WKStA bezüglich einer geheimen Sonderpension für den Generalsekretär der WKO, Karlheinz Kopf, schockierten über das Wochenende zahlreiche Beobachter. Einmal mehr steht Harald Mahrer im Mittelpunkt der Ereignisse und zum wiederholten Male beweist er ein gestörtes Verhältnis zu Transparenz und Rechtschaffenheit. Die WKO versichert zwar, dass sie die € 252.211,52 zurückgezahlt hätte, ganz freiwillig geschah das aber nicht.
Marcus Arige, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien, dazu, „Die Empörung über diese Machenschaften ist bei den Kollegen riesig. Man fragt sich, ob manche an der Spitze der WKO den Hals nicht voll bekommen und sich überhaupt noch spüren. Wissen sie, mit welcher Pension jene auskommen müssen, die sie vorgeben zu vertreten? Die Durchschnittspension eines SVS-Versicherten beträgt rund € 1.300,- und Karlheinz Kopf, der rund € 25.000/Monat verdient, braucht noch eine Sonderpension zu seiner Altpolitikerpension.“
HALTET DEN DIEB
Besonders eigenartig mutet die Erklärung von WKO-Präsident Harald Mahrer an, der meinte, das Ganze sei ein Beleg dafür, dass das System der Kontrolle funktionieren würde. „Über Harald Mahrer kann man nur noch den Kopf schütteln. Folgt man seiner Argumentation, müsste ein jeder Dieb, der beim Diebstahl durch die Polizei erwischt wird, straffrei gehen, weil ja das System der Kontrolle funktioniert hätte“, zeigt sich Arige erbost.
SONDERPRÜFUNGEN DURCH KONTROLLAMT UND RECHNUNGSHOF
Was es jetzt unbedingt braucht, ist absolute Transparenz und eine unabhängige Prüfung aller Sonderverträge der WKO. In einem ersten Schritt ist das Kontrollamt gefordert, eine Sonderprüfung durchzuführen. „Am besten wäre eine Doppelprüfung durch Kontrollamt und Rechnungshof, nur so kann man sicher sein, dass Harald Mahrer auch die Wahrheit sagt“, fordert Arige zum Abschluss.
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