Wirtschaftsbund sichert Kocher bei geringeren Sozialleistungen in der Teilzeit Unterstützung zu

Egger: „Müssen bei Sozialleistungen unterscheiden zwischen Betreuungs- und freiwilliger Teilzeit. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit gegenüber den Steuerzahlern.“

„Arbeitsminister Martin Kocher hat den Nagel auf den Kopf getroffen: Wenn wir langfristig Menschen in Vollerwerb bringen wollen, muss der Staat bei Sozialleistungen für Teilzeitarbeitskräfte unterscheiden. Selbstverständlich soll eine alleinerziehende Mutter, die aufgrund ihrer Betreuungspflichten nur in Teilzeit arbeiten kann, unterstützt werden. Umgekehrt dürfen aber jene, die freiwillig nicht mehr als 20 Stunden arbeiten wollen, nicht die gleichen Sozialleistungen erhalten. Andernfalls halten wir die Teilzeit als attraktives Modell aufrecht, obwohl es uns an allen Ecken und Enden an Arbeitskräften fehlt. Die Wirtschaft und der gesamte Pflegebereich stehen aufgrund des Arbeitskräftemangels vor großen Herausforderungen. Es darf nichts unversucht bleiben, die Vollzeit zu attraktiveren: Einerseits durch geringere Abgabenbelastungen für Vollzeitarbeit, andererseits durch einen treffsicheren Ausgleich bei Sozialleistungen. Das ist nur gerecht gegenüber jenen, die es wirklich brauchen“, so WB-Generalsekretär Abg.z.Nr. Kurt Egger.

 

Österreichischer Wirtschaftsbund
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