Pro & Contra am Dienstag um 22:10 Uhr auf PULS 4: Vom Frauenwahlrecht zum Gendersternchen – Ist der Feminismus noch am richtigen Weg?
Es diskutieren Elfriede Hammerl, Asma Aiad, Lena Jäger, Birgit Kelle und Steffi Stankovic bei Corinna Milborn
_MODERNER FEMINISMUS TRITT NICHT NUR FÜR GLEICHE BEZAHLUNG UND MEHR KINDERBETREUUNG EIN, SONDERN AUCH FÜR DIE RECHTE DES DRITTEN GESCHLECHTS. DOCH IST DIE KATEGORIE „FRAU“ DAMIT EIN AUSLAUFMODELL UND DAS PATRIACHAT BEREITS ÜBERWUNDEN? DARÜBER DISKUTIEREN IN PRO UND CONTRA ELFRIEDE HAMMERL, ASMA AIAD, LENA JÄGER, BIRGIT KELLE UND STEFFI STANKOVIC._
Sie verdienen deutlich weniger als Männer, sind stärker von Altersarmut betroffen, leisten den Hauptanteil der Familienarbeit und sehen sich täglich mit Sexismus und Gewalt konfrontiert – für viele Frauen in Österreich ist Gleichstellung nach wie vor Wunschdenken.
Dennoch sind die Themen der Frauenbewegung der 1970er Jahre wie Quotenregelung, Abtreibungsrecht und Väterkarenz in den Hintergrund gerückt. Geschlechteridentitäten, ein von Weißen geprägter Feminismus-Begriff und Gendersternchen dominieren die aktuelle Debatte. Selbst das Wort “Frau” ist längst nicht mehr unproblematisch.
Warum hält sich Ungleichheit in Österreich so hartnäckig? Macht sich der Feminismus für alle Gruppen gleich stark? Und gefährdet die Debatte gar den gesamten Kampf für die Gleichstellung?
Adrian Hinterreither
adrian.hinterreither@prosiebensat1puls4.com
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