Krieg in der Ukraine belastet heimischen Getreidemarkt
WK Agrarhandel und Landwirtschaftskammer
GETREIDE AUS NICHT EU-KONFORMEN PRODUKTIONSBEDINGUNGEN LANDET AUF DEM HEIMISCHEN MARKT UND NICHT WIE VON DER EU GEPLANT IN SCHWELLEN- UND ENTWICKLUNGSLÄNDERN. EINERSEITS IST NICHT GEKLÄRT AUS WELCHER PRODUKTION DAS GETREIDE KOMMT, ANDERSEITS WERDEN DIE EUROPÄISCHEN PREISBILDUNGSMECHANISMEN EMPFINDLICH GESTÖRT. MASSNAHMEN ZUR SICHERUNG DES MARKTES WERDEN GEFORDERT.
Die Ukraine gilt als Kornkammer, allerdings hat der Krieg in der Region das Versorgungssystem beeinträchtigt. Um die Versorgung von Entwicklungsländern mit Getreide sicherzustellen, wurden „Solidarity Lanes“ eingerichtet, über welche Getreidelieferungen zollfrei über Europa nach Afrika gelangen sollen.
„Grundsätzlich ist dies eine positive Regelung. Das Problem besteht jedoch darin, dass seit Beginn des Krieges Getreide aus der Ukraine auch den europäischen Markt überschwemmt und nicht wie vorgesehen nach Afrika gelangt. Wir können nicht sicher sein, aus welcher Produktion dieses Getreide stammt. Die Regelungen für Pflanzenschutzmittel und gentechnisch behandeltes Saatgut in der Ukraine unterscheiden sich erheblich von unseren europäischen Standards. Dadurch wird die heimische Wirtschaft erheblich belastet“, erklärt Hannes Mosonyi, Obmann des burgenländischen Agrarhandels.
In einer gemeinsamen Sondersitzung des Agrarhandels der Wirtschaftskammer und der burgenländischen Landwirtschaftskammer wurde folgende Forderung aufgestellt:
Wirtschaftskammer Burgenland
Kommunikation
05 90907-4511
kommunikation@wkbgld.at
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