Bodenstrategie vertagt – WWF fordert Neustart in der Bodenpolitik – BILD

Umweltschutzorganisation für ambitionierte Strategie und Bodenschutzgesetz gegen Flächenfraß – Bundesländer müssen Blockadehaltung gegenüber echtem Bodenschutz aufgeben

Nach dem vorläufigen Scheitern der Bodenstrategie fordert die Umweltschutzorganisation WWF einen glaubwürdigen Neustart in der Bodenpolitik. „DIE BISHER DURCHGESICKERTEN ENTWÜRFE SIND ALLESAMT AMBITIONSLOS UND HÄTTEN DEN FLÄCHENFRASS NICHT GESTOPPT. DAHER MÜSSEN VOR ALLEM DIE BUNDESLÄNDER IHRE BLOCKADEHALTUNG GEGENÜBER ECHTEM BODENSCHUTZ ÜBERDENKEN. ALLES ANDERE WÄRE ZUKUNFTSVERGESSEN UND VERANTWORTUNGSLOS“, SAGT WWF-BODENSCHUTZSPRECHER SIMON PORIES. Ein Fortschreiben des Stillstandes wäre fatal, denn mit im Schnitt 12 Hektar pro Tag liegt der Bodenverbrauch um fast das Fünffache über dem selbst gesteckten 2030-Ziel von 2,5 Hektar. „Österreich geht extrem verschwenderisch mit wertvollen Böden um. Für eine echte Trendwende braucht es daher eine ambitionierte, verbindliche Strategie und ein österreichweites Bodenschutzgesetz, das den Flächenfraß um 90 Prozent reduziert“, fordert Simon Pories.

Valentin Ladstätter, Pressesprecher WWF Österreich
+43/676 83 488 257, valentin.ladstaetter@wwf.at

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