UNOS: Wirtschaftskammer muss ihr Wahlsystem reformieren

UNOS-Sprecher Bernhard fordert rechtzeitig vor der Wahl 2025 einen runden Tisch für grundlegende Reform von veraltetem und fehleranfälligem Kammerwahlsystem.

Keine Wirtschaftskammerwahl ohne Verdachtsmomente. Nach der letzten Wahl im Jahr 2020 mussten sich die Gerichte in mehreren Bundesländern mit dem Vorwurf von Wahlmanipulation bei den Wirtschaftskammerwahlen beschäftigten. Ein Verfahren endete bereits mit einem rechtskräftigen Schuldspruch. Nun vergibt die Wirtschaftskammer wieder eine Chance auf Modernisierung ihres völlig überholten Regelwerks: Sie hat gestern Gutachten über die Möglichkeiten zur Digitalisierung der Wirtschaftskammerwahlen präsentiert, die wenig Hoffnung auf eine baldige Reform machen.

UNOS fordern daher die Wirtschaftskammer auf, endlich von der Innovationsbremse zu steigen und rechtzeitig vor der Wirtschaftskammerwahl 2025 selbst tätig zu werden. „Wir brauchen jetzt einen runden Tisch zur Reform des Wirtschaftskammerwahlsystems mit allen vertretenen Faktionen. Das Ziel muss ein in verlässliches und qualitativ hochwertiges System sein, das den Standards unseres Jahrhunderts entspricht und nicht ein veraltetes und fehleranfälliges Wahlrecht. Das ist einer modernen Interessensvertretung unwürdig. Das kommt auch in der niedrigen Wahlbeteiligung zum Ausdruck: Zwei Drittel der Unternehmerinnen und Unternehmer gehen gar nicht zur Wirtschaftskammerwahl“, so Bernhard.

UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in fünf Wirtschaftsparlamenten präsent.

UNOS – Unternehmerisches Österreich
Markus Ott
Bundesgeschäftsführer
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