SPÖ-Holzleitner zu Gewaltschutz: Krisenstab sofort umsetzen!
Bundesregierung muss handeln und darf keine Zeit mehr verlieren – Zusätzliche Sofortmaßnahmen sind dringend notwendig
SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner ist schockiert über den Frauenmord in Kärnten und richtet einen dringenden Appell an die Bundesregierung, endlich einen permanenten Krisenstab von Justiz-, Innen- und Frauenministerium einzurichten. Es ist der mutmaßlich 14. Femizid in diesem Jahr in Österreich. „In nur einer Woche wurden zwei Frauen ermordet. Der Schutz von Frauen muss dringend verstärkt werden und dafür sind Sofortmaßnahmen notwendig. Die Zusammenarbeit aller im Gewaltschutz Beteiligten muss verbessert werden. Die Bundesregierung darf keine Zeit mehr verstreichen lassen. Vor eineinhalb Jahren wurden die Gewaltschutzambulanzen angekündigt, geschehen ist nichts. Es ist nicht tragbar, dass wir bis Herbst warten sollen, ob vielleicht ein Konzept präsentiert wird. Es muss jetzt geschehen!“, so Holzleitner. ****
Die Not nimmt in Österreich angesichts der dramatischen Teuerung zu. Ein sicheres Einkommen ist die Voraussetzung dafür, dass Frauen sich aus einer gewalttätigen Beziehung befreien können. Die Frauen- und Mädchenberatungsstellen, die die ersten Anlaufstellen für Hilfesuchende sind, können den Ansturm an Anfragen kaum bewältigen. Dieser Bereich muss sofort massiv aufgestockt und eine ausreichende Basisfinanzierung sichergestellt werden. „Handeln Sie rasch und warten Sie nicht länger. Rasche Hilfe rettet Leben“, appelliert Holzleitner an die Bundesregierung. (Schluss) lp
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