Gegen Wolfspolitik: Herdenschutzzaun um Sitz der Kärntner Landesregierung aufgestellt
VGT protestiert: Wolfsverordnung EU-rechtswidrig, Kärnten soll Herdenschutz fördern und Pilotprojekte wie in Tirol durchführen
Statt mit Herdenschutz – Behirtung, Herdenschutzhunden und Nachtpferch auf den Almen – reagiert die Kärntner Landesregierung in Person von Landesrat Gruber mit einer illegalen Abschussverordnung. Herdenschutz gäbe es in Kärnten nur über sein Leiche. Dass die Verordnung EU-rechtswidrig ist, weiß Gruber ganz genau, sonst würde er nicht für eine Herabsetzung des Artenschutzes in Brüssel plädieren. Wozu, wenn er eh solche Ausrottungsverordnungen erlassen kann. Abgesehen davon hat ihm der Verwaltungsgerichtshof am Beispiel der Fischotter-Verordnung in NÖ erklärt, dass eine derartige Verordnung ohne Einspruchsrecht der Umweltorganisationen der Aarhus-Konvention widerspricht. Und jetzt hat auch noch der Verfassungsgerichtshof bei ihm angefragt, wie er diese Verordnung ohne ein derartiges Einspruchsrecht rechtfertigt. Auf die Antwort, für die ihm der Verfassungsgerichtshof 6 Wochen Zeit gegeben hat, dürfen wir gespannt sein.
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