41. Wiener Gemeinderat (6)

Änderung der Sachkreditgenehmigung für das „Wiener Bildungsversprechen“

GR Felix Stadler, BSc, MA (GRÜNE) sagte zum Thema Wiener Bildungsversprechen, dass der Vergleich mit der „London Challenge“ inhaltlich seiner Ansicht nach nicht stimme. In London seien tausende Schulen von der dortigen Maßnahme betroffen, in Wien seien es nur 25 Schulen, also nicht einmal fünf Prozent der Wiener Schulen. In London gebe es „beinharte Vorgaben“, die erreicht werden müssen, oder es drohen personelle Konsequenzen – „darüber kann man natürlich inhaltlich diskutieren“. Auch die vermehrte Bürokratie bei der Umsetzung des Wiener Bildungsversprechens bemängelte Stadler. Als Schulleitung sei man nur noch damit beschäftigt administrative Tätigkeiten, wie Listen für die Bildungsdirektion zu erstellen, mutmaßte Stadler. Es sei nicht immer nur der Bund, der für vermehrte Bürokratie sorge, wie es die NEOS behaupten würden. Mit dem neuen Schulverwaltungsprogramm „WiSion“ beschreite Wien einen unnötig komplizierten Weg – „das verstehe ich nicht, das geht einfacher“, sagte Stadler. Seine Forderung: Bürokratie und Redundanzen im Schulsystem sollen abgebaut, der endlose Papierkram solle reduziert und auf digitale Lösungen gesetzt werden. „Bieten Sie Lösungen an, die in jeder Schule und jeder Klasse ankommen“, verlangte Stadler von der Stadtregierung.

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