Grüne Wien/Prack: „Miethaien das Handwerk legen“
Grüne Wien fordern nach ORF „Report“-Sendung konsequentes und unverzügliches Einschreiten der Stadt Wien gegen Mietspekulation.
Angesichts der Missstände in mehreren Wiener Zinshäusern, über die in der ORF-Sendung „Report“ vom 19.3.2024 berichtet wurde, fordern die Wiener Grünen Wohnbaustadträtin und Baubehörde auf, umgehend tätig zu werden. „Wir müssen Miethaien konsequent das Handwerk legen. Die Stadt hätte gegen solche Missstände viele mögliche Maßnahmen zur Handhabe. Das geht von Bauaufträgen zur Beseitigung von eklatanten Missständen, über die Ersatzvornahme bis zur Zwangsverwaltung des Gebäudes durch die Stadt. Die zuständige Wohnbaustadträtin muss jetzt ohne Verzug die Baubehörde mit Sofortmaßnahmen beauftragen”, fordert der Wohnbausprecher der Grünen Wien, Georg Prack.
Die Grünen Wien machen seit Jahren darauf aufmerksam, dass die Spekulation mit Altbauten in Wien zunehmend zum Problem wird. „Einige Miethaie in unserer Stadt schikanieren Mieter:innen. Und sie machen weiter, weil ihnen die Grenzen nicht aufgezeigt werden. Es braucht endlich ein konsequentes Einschreiten der Stadtregierung gegen Altbau-Spekulation bis hin zur Zwangsverwaltung von Gebäuden. Nur so lernen Miethaie, dass sich Spekulation in Wien nicht auszahlt“, so Prack.
Die Grünen sammeln Unterschriften für eine Volksbefragung für günstiges und grünes Wohnen. „Der Kampf gegen Spekulation ist ein wesentliches Anliegen unserer Volksbefragungsinitiative ZU HAUSE ZU TEUER. Wir werden weiter Druck machen, damit Mieter:innen in Wien endlich besser vor Immobilienspekulation geschützt werden”, so Prack abschließend.
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