Grüne Leopoldstadt/Seitz, Sequenz: Bezirksvorsteher verhindert die von Bevölkerung gewünschte Begegnungszone kleine Praterstraße

„1.200 Menschen haben für eine Begegnungszone kleine Praterstraße unterschrieben, diese werden nun aber von der Bezirksvorstehung ignoriert“, bedauert Bezirksvorsteher-Stellvertreter Bernhard Seitz die Ablehnung der SPÖ für die Grüne Initiative. Die SPÖ hat in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung die Einrichtung einer Begnungszone in der „kleinen Praterstraße“ (zwischen oberer Donaustraße und Aspernbrückengasse) abgelehnt. Zusätzlich wurde eine Verschlechterung für die Anrainer:innen geschaffen, weil eine neue Verkehrsführung einen Auto-Schleichweg durch eine bisher ruhige Geschäfts- und Wohnstraße hervorruft. „Der Bezirksvorsteher möchte alles so lassen, wie es ist und macht damit den Bezirk weniger lebenswert. Der Zweite bleibt weiterhin Parkplatz- und Transit-Bezirk und die Auto-Belastung für die Bezirksbewohner:innen wird schlimmer“, so Seitz.

„Wir werden nicht aufhören, für eine Begegnungszone in der kleinen Praterstraße einzutreten, auch wenn der Bezirksvorsteher der Bevölkerung die Türe vor der Nase zuschlägt. Es ist an der Zeit, dafür zu sorgen, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder in einem leiwanden Bezirk leben können, denn die Klimakatastrophe rollt auf uns zu und wir müssen Maßnahmen treffen, um das Schlimmste zu verhindern“, so Mobilitätssprecherin Heidi Sequenz. 

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