FPÖ – Kaniak: „Auch Rauchs Novelle zum Blutspendegesetz ist nichts als Pfusch!“

„Wo der grüne Minister Rauch in seinen Ressorts, die ihn sichtlich nicht interessieren, hingreift, entsteht nur Pfusch. Diesmal trifft es die Novelle zum Blutspendegestz, die den bestehenden Mangel an Blutkonserven verschärft. Es ist vollkommen widersinnig und kontraproduktiv, denn regelmäßige, gesunde Spender werden ohne Berücksichtigung der individuellen Konstitution von zusätzlichen Spenden ausgeschlossen, dafür werden Risikogruppen leichter zugelassen. Das kann doch nicht dem Sinn der Sache dienen“, bemängelte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Mag. Gerhard Kaniak.

Viel vernünftiger wäre es laut Kanik, wenn das „Blutmonopol“ des Österreichischen Roten Kreuz fallen und dass eine staatliche „Reserve-Blutbank“ mit tiefgekühlten Blutkonserven eingeführt werde. Diese könne zum Beispiel mit tiefgekühlten Blutkonserven ausgestattet werden. „Der Vorteil dabei ist, dass die Haltbarkeit solcher Konserven um ein Vielfaches länger ist. Hier spricht man immerhin von vier bis zehn Jahren anstatt von nur einem Monat! Ein solches Depot hätte beim Österreichischen Bundesheer einen guten Platz und wäre damit eine perfekte Bevorratung für eventuelle Kriseneinsätze“, betonte Kaniak.

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