FCG/GPA: Arbeitsfreier Sonntag ist unbezahlbar und muss erhalten bleiben
Pilotprojekt der Post gefährdet Sonntagsruhe
Anlässlich des Internationalen Tages des arbeitsfreienSonntags meldet sich die Fraktion Christlicher Gewerkschafter:innen in der Gewerkschaft GPA zu Wort und holt den Sonntag als arbeitsfreien Tag vor den Vorhang. „Die österreichische Sonntagsregelung ist beispiellos. Im positiven Sinn“, verdeutlicht Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der FCG/GPA. Leider gebe es immer wieder Bestrebungen, diese auszuhöhlen. Sei es durch die Expansion ausländischer Unternehmen nach Österreich oder durch das Pilotprojekt der Österreichischen Post AG. Diese testet seit November eine Sonntagszustellung.
MENSCHEN BRAUCHEN EINE PLANBARE ERHOLUNGSZEIT UND WOCHENENDRUHE
Das Pilotprojekt der Post ist ein Beispiel, das die Verfechter:innen des arbeitsfreien Sonntags in Unruhe versetzt. Seit November wird eine Zustellung von Paketen auch am Sonntag getestet. „Auch wenn die Post den Beschäftigten dafür einen Sonntagszuschlag zahlt, hätte dieses Angebot gravierende Auswirkungen“, stellt Markus Hiesberger, Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA, fest. Die Verantwortlichen der FCG/GPA bestehen auf einer planbaren Erholungszeit und Wochenendruhe. Diese sei wichtig für die Gesundheit der Menschen, für die Familien und die Freizeitgestaltung. Der freie Sonntag wirkt sich positiv auf die Umwelt, in Form von Energiekostenersparnissen und Verkehrsberuhigung aus. „Eine Ausdehnung der täglichen Arbeitszeit oder der Sonntagsarbeit wird es mit uns nicht geben“, so Pischinger und Hiesberger abschließend
FCG/GPA
Mag. Gertraud Wiesinger
Telefon: 0676817111395
E-Mail: gertraud.wiesinger@gpa.at
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