Budget: Plus 7 Milliarden Euro aus vermögensbezogenen Steuern wären internationaler Durchschnitt
Attac: Vermögensteuern sind das richtige Rezept in der Rezession
Angesichts der neuen Budgetzahlen fordert das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Regierung eindringlich auf, auch einen fairen Beitrag der Reichsten zum Budget durch Vermögens- und Erbschaftsteuern sicherzustellen.
Würde die Regierung die vermögensbezogenen Steuern lediglich auf den Durchschnitt der Industrie-Staaten anheben, könnte Österreich problemlos jährlich 7 Milliarden Euro mehr einnehmen.* Mit dem Attac-Modell für eine progressive Vermögensteuer ab 5 Millionen Euro wären sogar bis zu 22 Milliarden Euro.
„Vermögensteuern sind in der aktuellen Rezession nicht nur einnahmenseitig, sondern auch wirtschaftspolitisch das richtige Rezept. Einerseits haben sie keinen nennenswerten Rückgang der Konsumnachfrage der Reichsten zur Folge. Andererseits können die Mittel für Investitionen in Bereiche wie Bildung, Pflege und Infrastruktur genutzt werden oder Kürzungen verhindern. Das sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen und hat positive volkswirtschaftliche Effekte“, erklärt Mario Taschwer von Attac Österreich.
In Umfragen sprechen sich seit Jahren konstant rund zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung für einen stärkeren Beitrag der Reichsten aus.
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*2024 stammten nur mehr rund 1,07 Prozent der Steuerbeträge aus vermögensbezogenen Steuern – so wenig wie nie zuvor. Im Schnitt der Industriestaaten (OECD) sind es 5,6 Prozent.
Attac Österreich
David Walch
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