FPÖ – Leinfellner: „Sparen im Sport ist Sparen am falschen Ort!“
Regierung kürzt bei täglicher Bewegungseinheit – Ehrenamt und Vereinswesen verdienen Wertschätzung statt Kürzungen Regierung kürzt bei täglicher Bewegungseinheit – Ehrenamt und Vereinswesen verdienen Wertschätzung statt Kürzungen
„Mens sana in corpore sano – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!“ Mit diesen Worten leitete FPÖ-Sportsprecher NAbg. Markus Leinfellner seine Kritik an den Kürzungen im Sportbudget durch die Bundesregierung ein. „Was wurde nach diesem unsäglichen Corona-Regime der Einheitspartei aus #comebackstronger, Frau Staatssekretärin? Wir sind weit von den Ausgangswerten von vor Corona entfernt!“
Besonders die Reduktion der Mittel für die tägliche Bewegungseinheit sorgte bei Leinfellner für Unverständnis: „Sie kündigen einen Ausbau der täglichen Bewegungseinheit an und kürzen das Budget dafür aber im selben Zug von 15,6 Millionen auf jetzt nur mehr 14 Millionen. In diesem Bereich kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen – da ist Weniger nicht mehr!“
Leinfellner hob die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports hervor: „Der Sport schafft in Österreich rund 357.000 Arbeitsplätze! In mehr als 5.000 Sportvereinen gibt es aktuell 1,8 Millionen Mitglieder – davon 476.000 Kinder und Jugendliche – und eine Wertschöpfung von 24,1 Milliarden Euro jährlich.“
Mit Blick auf das ehrenamtliche Engagement stellte Leinfellner klar: „580.000 Ehrenamtliche leisten wöchentlich fast 1,9 Millionen unentgeltliche Stunden und bringen eine Bruttowertschöpfung von 2,1 Milliarden Euro! Es gilt an dieser Stelle wirklich einmal ein ehrliches und aufrichtiges Danke zu sagen an all die ehrenamtlichen Trainer und Funktionäre in den Vereinen.“
Umso schärfer fiel seine Kritik an der Mittelverwendung durch die Regierung aus: „Die Einzigen, die weiterhin aus dem Sportbudget profitieren, das sind: die muslimischen Pfadfinder mit Hunderttausenden Euro, die muslimische Jugend mit Hunderttausenden Euro, das Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation mit Hunderttausenden Euro! Frau Staatssekretärin – all diese Vereine haben mit dem Sport absolut nichts zu tun, und trotzdem packen Sie gerade da die großzügigen Geldgeschenke aus, die wir im Sport notwendig brauchen würden!“
Leinfellner sprach von einer „völlig sinnbefreiten Randgruppenpolitik“, die „in diesem Land ein Budgetchaos angerichtet hat“. Er brachte daher einen Entschließungsantrag ein, wonach die Bundesregierung aufgefordert wird, „von Kürzungen im Sportbereich abzusehen und stattdessen Maßnahmen zu setzen, die insbesondere Kindern und Jugendlichen, der Gesundheit der Bevölkerung sowie den ehrenamtlich getragenen Strukturen in Sportvereinen zugutekommen.“
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