WWF-Studie: 190 Hektar neue Moorflächen in Österreichs Alpenraum bestätigt

Rund 90 Prozent der neu bestätigten Moore in keinem guten Zustand – WWF fordert Analyse weiterer Potenzialflächen und Moor-Renaturierung

Der WWF hat 190 Hektar an Flächen in Österreichs Alpenraum als neue Moore bestätigt – das entspricht etwa der Hälfte der Fläche der Wiener Donauinsel. Rund 90 Prozent der neu bestätigten Moore befinden sich jedoch in keinem guten Zustand. Hauptbedrohungen sind die Klimakrise, Infrastrukturprojekte und lokale Einflüsse durch landwirtschaftliche Übernutzung. „ZUNEHMENDE WETTEREXTREME UND DIE FORTSCHREITENDE VERBAUUNG SETZEN DEN MOOREN STARK ZU. DABEI SIND SIE UNVERZICHTBAR FÜR DEN KLIMASCHUTZ, DENN SIE SPEICHERN GROSSE MENGEN AN CO₂”, erklärt WWF-Experte Joschka Brangs. Der WWF fordert daher eine umfassende Analyse weiterer Potenzialflächen sowie verstärkte Maßnahmen zum Schutz und zur Renaturierung bestehender Moore – etwa durch Wiedervernässung. Nur so können die wenigen verbliebenen Moorlandschaften Österreichs langfristig erhalten bleiben.

WWF Österreich
Leonhard Steinmann
Telefon: +43 676 834 88 268
E-Mail: leonhard.steinmann@wwf.at

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