RE/MAX Studie Immobilienmarkt 2026: Moderater Aufschwung verfestigt sich
Gewöhnungseffekte und eine Verbesserung der Gesamtwirtschaft bringen Zuversicht und Aufschwung am Immobilienmarkt. Im RREFIX, dem RE/MAX Real Estate Future Index, sammelt RE/MAX Austria die Einschätzungen von 650 Immobilienexperten aus dem RE/MAX-Netzwerk in ganz Österreich.
Den gesamten Pressetext sowie Details zu PROGNOSEN und KOMMENTARE für alle Immobilientypen und alle BUNDESLÄNDER UND EMPFEHLUNGEN FÜR 2026 finden Sie unter: remax.at/presse/presseaussendungen
Die PROGNOSEN FÜR 2026:
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BEI ALLEN IMMOBILIENTYPEN STEIGEN NACHFRAGE UND ANGEBOT wieder an.Die PREISE ziehen bei allen Immobilientypen moderat – im Rahmen der Inflationsrate – an. NACHFRAGE UND ANGEBOT steigen am stärksten im oberen Preissegment, die Preise dagegen im UNTEREN.
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Die NACHFRAGE nach Mietwohnungen steigt stärker am Stadtrand, gefolgt von Landgemeinden und erst danach in zentralen Lagen. Bei Eigentumswohnungen ist die Nachfrageveränderung in allen drei Lagen nahezu gleich steigend.
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Die PREISENTWICKLUNG für Mietwohnungen (Neuvermietung mit freiem Mietzins) folgt wie bei den Eigentumswohnungen dem gewohnten Schema: Zentrale Lagen vor Stadtrand und Landgemeinden. Dabei legen die Mietzinse minimal stärker zu als die Kaufpreise.
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Bei EINFAMILIENHÄUSERN steigen sowohl Angebot als auch Nachfrage und Preise erkennbar in Höhe der Inflationsrate des abgelaufenen Jahres.
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BAUGRUNDSTÜCKE verbreiten Hoffnung auf eine verbesserte Baukonjunktur: Angebot und Nachfrage steigen, auch die Preise, diese sogar schneller als jene der Einfamilienhäuser.
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GEWERBEIMMOBILIEN: Die Prognose für 2026 ist zwar allgemein gedämpfter als bei den Privatimmobilien, jedoch ist deutlich erkennbar, dass Betriebsgrundstücke, Gewerbeobjekte, Ladenlokale und Büroflächen sowohl bei der Nachfrage als auch beim Angebot und auch beim Preis „zurückkommen“, also besser abschneiden werden als 2025.
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Die TIROLER sehen die Immobiliennachfrageentwicklung für 2026 unter den Bundes-ländern am POSITIVSTEN, gefolgt von den Kärntnern und Niederösterreichern. Weit weniger euphorisch, aber dennoch deutlich positiv Oberösterreich, Burgenland und Wien.
RE/MAX 2025 IN ÖSTERREICH: NEUER UMSATZ- UND VERKAUFSREKORD WEIT ÜBER DEM MARKTTREND
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2025 war das beste Umsatzjahr in der Geschichte von RE/MAX in Österreich.
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Der Umsatz konnte im Vergleich zu 2024 um +20,4 % gesteigert werden, im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2022 um +12,2%.
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Noch nie wurden im RE/MAX Netzwerk so viele Immobilien verkauft: +20,0 % mehr als im bisherigen Rekordjahr 2024.
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Jeden Arbeitstag wurden im Schnitt 44 Transaktionsseiten erfolgreich begleitet, also im Schnitt alle elf Minuten eine
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Der Transaktionswert lag 2025 bei 2,76 Mrd. Euro, um +23,2 % höher als 2024.
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2.750 Kooperationsgeschäfte wurden erfolgreich abgewickelt, ein Zuwachs von +22,6%.
ERSTER RÜCKBLICK AUF DEN IMMOBILIENMARKT 2025
Vor allem das niedrigere Zinsniveau, die temporären Befreiungen von Gebühren für die meisten Grundbucheintragungen, wie auch gewisse psychologische Gewöhnungseffekte haben die positive Entwicklung im Jahr 2025 spürbar gestützt. Damit kam es zu einer leichten Erholung des heimischen Immobilienmarktes.Dies zeigen auch die Verbücherungszahlen bei den Grundbuchsgerichten im Vergleich zu 2024 deutlich. 2025 wurden laut Hochrechnung um ca. +16 % mehr Immobilien verbüchert als noch im Jahr zuvor (Quelle: IMMOunited/RE/MAX).
GESAMTMARKT +16 % ÜBER DEM JAHR 2024
Die RE/MAX-Hochrechnung erwartet für das abgelaufene Jahr 2025 ca. 117.000 Verbücherungen. Im bisherigen Rekordjahr 2021 waren es 163.266, 2024 lediglich 100.854. Auf das Rekordjahr fehlen 2025 somit rund -27,5 % (Quelle: IMMOunited/RE/MAX).
ANGEBOT IM BEREICH KAUF GESTIEGEN
Bei den Wohnimmobilien im Bereich Kauf ist das Angebot 2025 wie prognostiziert nochmals leicht gestiegen, nämlich um +1,8 %.
ANGEBOT IM BEREICH MIETE HAT SICH LEICHT ERHOLT
Im Bereich der Mietwohnungen ist das Angebot seit Mitte 2022 stark zurückgegangen. Der Grund liegt in der gestiegenen Zahl jener Menschen, die sich wegen der höheren Zinsen bzw. der strengeren Kreditvergaberichtlinien keinen Immobilienkauf mehr leisten konnten, was wiederum die Nachfrage nach Mietwohnungen steigen ließ. In den vergangenen Monaten hat sich dieser Trend abgeschwächt. Die Finanzierbarkeit von Eigentum ist zwar weiterhin herausfordernd, aber doch ein wenig einfacher geworden. Auch Anleger sind wieder verstärkt aktiv. Das hat in weiterer Folge dazu geführt, dass das Angebot bei Mietwohnungen im Jahresvergleich nach längerer Zeit wieder zugelegt hat.
RAHMENBEDINGUNGEN FÜR 2026 GRUNDSÄTZLICH POSITIV, NEUER WOHNRAUM WIRD KNAPPER
„Für das Jahr 2026 erwarten wir einen weiteren moderaten Aufschwung, die Prognosen sind für alle Objekttypen positiver als das Jahr 2025. Das aktuelle Zinsniveau, das derzeit noch gute Angebot und die steigende Nachfrage lassen uns optimistisch ins Jahr 2026 blicken. Herausforderungen sehen wir allerdings im Neubaubereich – sowohl im Bereich Miete als auch Kauf. Es wurde bzw. es wird viel zu wenig neu gebaut. Das wird dazu führen, dass in absehbarer Zeit mehr Nachfrage auf weniger Angebot trifft, mit dem Ergebnis, dass die Preise spätestens 2027/28 spürbar steigen werden“, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria._ _„Hier ist die Politik gefordert, sehr zeitnah entsprechende Anreize zu setzten, damit der Neubau wieder angekurbelt wird und mehr Wohnraum auf den Markt kommt.“
RE/MAX 2025: MIT ABSTAND ERFOLGREICHSTES JAHR – HÖCHSTWERTE BEI VERMITTLUNGSZAHLEN UND HONORARUMSATZ
RE/MAX, mit großem Abstand die Nummer 1 in der Immobilienvermittlung in Österreich, erzielte 2025 ein außerordentliches Ergebnis. Die Anzahl der verkauften Immobilien lag
REICHLUNDPARTNER PR
Verena Schwarzinger
Telefon: +43(0)66488249748
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