FCG/GPA: Nein zur Wiedereinführung der Kalten Progression

Faktor Arbeit muss weiter entlastet werden

Vergangenes Jahr sparten sich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler durch die Abschaffung der Kalten Progression rund 2 Milliarden Euro. Eine finanzielle Entlastung, die viele Bürger:innen angesichts der Teuerung und hohen Inflation bitter nötig haben. Nun hört man, solle die Abschaffung der Kalten Progression, die erst 2023 erfolgte, schon wieder zurückgenommen werden. Das löst Unverständnis und Ärger bei manchen Arbeitnehmer:innenvertretern aus. „Arbeit ist in Österreich im EU-Vergleich unglaublich hoch besteuert. Die Abschaffung der Kalten Progression war eine finanzielle Erleichterung für die Arbeitnehmer:innen in unserem Land. Sie wieder einzuführen und den arbeitenden Menschen damit eine Steuererhöhung zuzumuten, würde viele an ihre finanziellen Belastungsgrenzen bringen“, ist Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter:innen in der Gewerkschaft GPA überzeugt.

HIN UND HER VERURSACHT CHAOS

Vor allem die Unsicherheit, die mit solchen Aktionen einhergeht, stößt bei Markus Hiesberger, Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA, auf Unmut. „Die Bürger:innen sind gefühlt dauernd mit Erhöhungen und Änderungen bei Leistungen seitens des Staates konfrontiert. Wie soll man sich da noch auskennen?“, fragt sich Hiesberger.

Er verweist, neben den Gerüchten um die Abschaffung der Kalten Progression, etwa auf die Aussetzung der Valorisierung der Familienleistungen. „Bei allem Verständnis und bei aller Notwendigkeit von Einsparungen. Es kann nicht sein, dass diese vor allem zu Lasten der Leistungsträger:innen und Familien in unserem Land durchgesetzt werden“, so Hiesberger, dem es wichtig ist, dass die Menschen auf etwas vertrauen können.

Die Verantwortlichen der Christlichen Gewerkschafter:innen fordern, dass Arbeit nicht noch höher besteuert werden dürfe. „Die Abschaffung der Kalten Progression hat vor allem die Arbeitnehmer:innen entlastet. Als Gewerkschafter ist uns ein attraktiver Arbeitsmarkt sowie die Unterstützung der Erwerbstätigen ein großes Anliegen. Laden wir die schwierige wirtschaftliche Lage nicht auf den Schultern der arbeitenden Menschen ab“, so Pischinger und Hiesberger abschließend.

FCG/GPA
Mag. Gertraud Kreiml, MA
Telefon: 0676/817111395
E-Mail: gertraud.kreiml@gpa.at
Website: https://www.fcg-gpa.at

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