AK Anderl begrüßt Steuersenkung auf Grundnahrungsmittel: „Entlastung muss ankommen“

Kontrolle durch Wettbewerbsbehörde ist unabdingbar

Die Arbeiterkammer begrüßt die geplante Steuersenkung auf Grundnahrungsmittel. In Österreich ist die Inflation weiterhin fast doppelt so hoch wie im Rest der Eurozone – Haupttreiber sind Wohnen und Nahrungsmittel. Besonders stark spüren das Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen.

„Hohe Lebensmittelpreise treffen alle, aber für viele wird der Einkauf zur massiven Belastung. Deshalb ist es gut, dass die Regierung hier ansetzt“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Wichtig ist jetzt, dass die Steuersenkung auch wirklich bei den Menschen ankommt – das muss konsequent überprüft werden.“

Anderl warnt zudem vor befristeten Maßnahmen: „Damit es nicht zu einem Preissprung wie bei anderen Entlastungen kommt, brauchen wir eine dauerhafte Lösung. Sonst steigen die Preise beim Aussetzen wieder ruckartig.“

Positiv bewertet die AK Präsidentin auch den Vorschlag nach verschärften Branchenuntersuchungen durch die Bundeswettbewerbsbehörde. Nach Branchenuntersuchungen sollen bei Bedarf klare Auflagen verhängt werden, um Marktverzerrungen zu stoppen. Außerdem soll die Preiskommission einberufen werden, um die Preise bei Mineralölprodukten zu prüfen. „Damit werden langjährige Forderungen der AK umgesetzt“, so Anderl.

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