Hanger: „Hobby-Ermittlerin Fürst diffamiert höchst seriöse Arbeit der Polizei“
ÖVP-Fraktionsführer fordert FPÖ-Abgeordnete auf, sich umgehend bei Polizei und freiwilliger Feuerwehr zu entschuldigen
Die heutigen Aussagen der FPÖ-Abgeordneten Susanne Fürst bezeichnet Volkspartei-Fraktionsführer Andreas Hanger als völlig haltlose Diffamierung, die zugleich das generelle Misstrauen der Kickl-FPÖ gegen die tägliche Arbeit der Polizei zum Ausdruck bringe. „Ein erfahrener Ermittler hat uns gestern äußerst glaubwürdig vermittelt, welche Schritte er aufgrund der eindeutigen Sachlage vor Ort gesetzt hat“, so Hanger. Dass dieser sich in seiner Tätigkeit am Fundort auf den Bereich der nachweisbaren Fußspuren von Christian Pilnacek konzentriert hat, sei völlig nachvollziehbar. Die FPÖ versuche seit den ersten Befragungen verzweifelt, ihre von Peter Pilz übernommene Version der Geschehnisse am Leben zu erhalten. „Das ist aus ihrer Sicht verständlich, wenn drei Auskunftspersonen klar zum Ausdruck bringen, dass es zu keiner politischen Einflussnahme auf Ermittlungen kam“, so Hanger in seiner Bilanz zum ersten Befragungstag. Zugleich fordert er die FPÖ auf, das Vertrauen in Polizei und Justiz nicht aus parteipolitischem Kalkül aufs Spiel zu setzen. „Dieses Agieren der FPÖ hat einen enorm hohen Preis und beschädigt dabei nicht nur den Ruf und die Existenz der involvierten Polizeibeamten und freiwilligen Einsatzkräfte, sondern zugleich auch das zurecht hohe Ansehen der Polizei in der Bevölkerung“, so Hanger, der sich schützend vor die Beamten stellt.
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