ORF-TV-Schwerpunkt zum Mozart-Jahr: „Die Zauberflöte“-Neuinszenierung von der Mozartwoche, Dokus und mehr
Ab 25. Jänner in ORF 2, ORF III und 3sat
Die Kulturwelt feiert am 27. Jänner 2026 Wolfgang Amadé Mozarts 270. Geburtstag – und der ORF feiert mit. Ein TV-Schwerpunkt in ORF 2, ORF III und 3sat würdigt den weltberühmten Komponisten mit mehreren Sendungen, darunter Dokumentationen zu Mozarts Leben und Werk sowie die Neuinszenierung des Opernklassikers „Die Zauberflöte“ von der Mozartwoche 2026, die heuer selbst einen Grund zum Feiern hat: ihr 70-Jahr-Jubiläum! Die Opernregie hat der künstlerische Leiter des Festivals, Startenor und Mozart-Experte Rolando Villazón, höchstpersönlich übernommen.
„Mozarts Schwester“, „Rolando Villazón: Mozart von A bis Z“, „Österreich-Bild“, „Die Zauberflöte“ von der Mozartwoche in ORF 2 und ORF III
Nachdem im Dezember 2025 die sechsteilige ORF-1-Event-Serie „Mozart/Mozart“ über die vielschichtige Geschwisterbeziehung zwischen „Wolferl“ und seiner hochbegabten Schwester Maria Anna alias „Nannerl“ das Mozartjahr 2026 im ORF einläutete, widmet sich auch die „matinee“ am Sonntag, dem 25. Jänner, in einer Dokumentation „Mozarts Schwester“ (9.05 Uhr, ORF 2), die, wie ihr fast fünf Jahre jüngerer Bruder, auch ein musikalisches Wunderkind war. Wolfgang ermutigte Nannerl, weiter zu komponieren, nachdem sie als junge Frau aufgrund gesellschaftlicher Normen aufhören musste, in der Öffentlichkeit zu musizieren. Der Film von Madeleine Hetherton-Miau beleuchtet, wie das Tourleben der Familie Mozart aussah und geht der Frage nach, was mit Nannerls Musik geschah.
Am Abend des 25. Jänner präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ die Sendung „Rolando Villazón: Mozart von A bis Z“ (20.15 Uhr, ORF III; Dacapo: Samstag, 31. Jänner, 20.15 Uhr, 3sat), die dem Leben und Wirken Wolfgang Amadé Mozarts gewidmet ist. Rett spricht mit dem renommierten Mozart-Experten und Festivalintendanten über den Ausnahmekünstler, über Höhepunkte vergangener Mozartwoche-Jahre sowie das heurige Jubiläumsprogramm, das unter dem Motto „Lux aeterna“ – ewiges Licht – die zeitlose Strahlkraft des musikalischen Genies feiert.
Die außergewöhnliche Neuinszenierung einer der wohl beliebtesten Mozart-Opern, „Die Zauberflöte“ von der Mozartwoche 2026, in der poetische Imagination, zeitgenössische szenische Raffinesse und historische Aufführungspraxis zu einem faszinierenden Gesamterlebnis verschmelzen, steht am Samstag, dem 31. Jänner, um 22.00 Uhr in ORF 2 auf dem Programm. Damit feiert die Internationale Stiftung Mozarteum nicht nur den 270. Geburtstag von Wolfgang Amadé Mozart, sondern auch das 70-jährige Bestehen der Mozartwoche als bedeutendstes Mozart-Festival der Welt. Für die Regie im Haus für Mozart zeichnet Intendant Rolando Villazón verantwortlich und schafft eine Deutung des 1791 in Wien uraufgeführten Werks, die sowohl die Magie des Originals als auch den Blick der Gegenwart einfängt. Das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Roberto González-Monjas bildet den musikalischen Rahmen, der die dramaturgische Struktur trägt und die psychologische Tiefe der Figuren lebendig werden lässt. Ein hochkarätiges Solistenensemble – darunter Kathryn Lewek als Königin der Nacht, Franz-Josef Selig als Sarastro, Emily Pogorelc als Pamina und Magnus Dietrich als Tamino – verleiht den Charakteren ein unverwechselbares Profil. Nikolaus Habjan tritt als Mozart auf und reflektiert mit spielerischer Leichtigkeit den kreativen Entstehungsprozess der Oper.
Die Neuproduktion der Mozartwoche 2026 lädt das Publikum ein, Mozarts zeitlose Reise zwischen Fantasie und Weisheit, Liebe und Erkenntnis neu zu erleben. Für die ORF-TV-Regie zeichnet Volker Werner verantwortlich.
Tags darauf begleitet ein neues „Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Salzburg mit dem Titel „Villazón feiert Mozart – und schenkt ihm eine Zauberflöte“ (Sonntag, 1. Februar, 18.25 Uhr, ORF 2) den Entstehungsprozess der Opernproduktion und begibt sich dazu auch hinter die Kulissen. Im Film von Lukas Möschl gibt Mozartwochen-Intendant Rolando Villazón seltene Einblicke in seine Arbeit als Regisseur – von der ersten Idee bis zur Premiere am 23. Jänner.
3sat u. a. mit: „Mozart lebt! Lebt Mozart?“, „Der Klang Salzburgs – Mozarts Vermächtnis“, „Aus dem Rahmen: Mozarts Wien“
3sat würdigt Mozarts 270. Geburtstag mit vier Sendungen am Samstag, dem 31. Jänner: Zunächst wandelt die von Tobias Pötzelsberger gestaltete Dokumentation „Mozart lebt! Lebt Mozart?“ (10.00 Uhr) des ORF Salzburg aus dem Jahr 2014 auf den Spuren des Komponisten in der Salzachmetropole. Das „Genie der Genies“ dominiert die Stadt wie eh und je. Gepflegt wird das Mozart-Erbe vor allem von der Stiftung Mozarteum. Aber wie lässt sich Mozart frisch und aktuell halten? Wie viel ist von seinem Geist noch übrig, wer zieht Inspiration aus seiner Musik? Und wie lässt sich das alles an die nächste Generation weitergeben? Der Film geht diesen Fragen nach.
Danach zeichnet die Produktion „Der Klang Salzburgs – Mozarts Vermächtnis“ (10.25 Uhr) ein TV-Porträt der Mozartstadt mit ihren kulturellen Institutionen, die sich als Gralshüter dem umfassenden Werk des „Genius Loci“ verschrieben haben – von der Stiftung Mozarteum, den Salzburger Festspielen und der Mozartwoche über die Mozartmuseen, das Domquartier, die digitale Mozart Edition bis zur Universität Mozarteum, zum Mozarteumorchester und weiteren Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern sowie jungen Salzburger Künstlerinnen und Künstlern. Der 2021 entstandene Film von Hannes M. Schalle, bei dem der aktuelle „Jedermann“ Philipp Hochmair als Sprecher fungierte, zeigt Volumen und Strahlkraft einer Musik, die heute weitaus mehr Menschen hören und erleben können als zur Zeit ihrer Schöpfung – und doch muss sie immer wieder neu belebt und gestaltet, ja sogar gegenwarts- und zukunftstauglich gemacht werden.
Anschließend besucht Karl Hohenlohe in einer von Marcus Gotzmann gestalteten Ausgabe der Reihe „Aus dem Rahmen“ aus dem Jahr 2022 „Mozarts Wien“ (11.15 Uhr; Dacapo: Montag, 2. Februar, 11.05 Uhr). Wenn auch in Salzburg geboren – das seinerzeit gar nicht Teil Österreichs war – verbrachte das musikalische Genie einen Großteil seines Lebens in Wien, wo er 1791 in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse im Alter von 35 Jahren starb. An Mozart erinnerte dort lange Zeit nur wenig – das „Sterbehaus“ ist heute ein mehrstöckiges Kaufhaus. Doch seit 2022 wird dort des Ausnahmekünstlers mit einer multimedialen Ausstellung gedacht, die sich nicht nur mit dem Leben Mozarts auseinandersetzt, sondern dessen Musik und Wirken durch akustische, räumliche und mediale Inszenierungen erfahrbar macht.
Im Hauptabend zeigt 3sat die bereits erwähnte Produktion „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett: Rolando Villazón: Mozart von A bis Z“ (20.15 Uhr).
Mozart im ORF.at-Netzwerk, auf ORF ON und im ORF TELETEXT
Im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung widmet sich auch das ORF.at-Netzwerk dem Mozart-Jubiläum, erinnert an sein herausragendes musikalisches Schaffen und berichtet über Veranstaltungen. Auf ORF ON wird eine Videokollektion mit den Sendungen des TV-Schwerpunkts bereitgestellt. Der ORF TELETEXT informiert über den ORF-Schwerpunkt auf seinen Programmseiten.
Weitere Details zu einzelnen TV-Sendungen sind unter presse.ORF.at abrufbar.
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