FPÖ – Krauss: Kontrollversagen in der Wiener Kinder- und Jugendhilfe ist untragbar

Selbsternannte Kontrollpartei NEOS können Kontrolle nicht

„Der aktuelle Prüfbericht des Stadtrechnungshofs legt ein erschreckendes Kontroll- und Steuerungsversagen in der Wiener Kinder- und Jugendhilfe offen. Während die Zahl der fremduntergebrachten Kinder zwischen 2021 und 2023 kaum gestiegen ist, explodieren die Kosten um fast 30 Prozent auf rund 144 Millionen Euro – ohne nachvollziehbare Kontrolle über die Verwendung der Steuergelder“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss.

Besonders alarmierend sei, dass es offenbar Einzelverträge ohne Prüfrechte der Stadt gebe und selbst bei massiven Mängeln – etwa fehlendem Fachpersonal trotz Tagsätzen von bis zu 770 Euro pro Kind und Tag – weder Kürzungen noch Rückforderungen erfolgt seien. „Wenn Einrichtungen mit Rekord-Tagsätzen jahrelang gesetzliche Mindeststandards unterschreiten und die Stadt trotzdem untätig bleibt, ist das ein Skandal“, so Krauss.

Für Krauss ist klar: „Dieses Chaos fällt einmal mehr in das Ressort der NEOS und damit in die Verantwortung von Stadträtin Emmerling. Die rot-pinke Stadtregierung verteilt Millionen, kann oder will aber nicht kontrollieren. Leidtragende sind am Ende die Kinder – und die Wiener Steuerzahler.“

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