Luftraumsicherungsoperation „DAEDALUS26“ erfolgreich beendet – Positive Bilanz der österreichischen Luftstreitkräfte.

Von 19. bis 23. Jänner 2026 sicherten die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres im Rahmen der bewährten Luftraumsicherungsoperation „DAEDALUS“ den österreichischen Luftraum während des Weltwirtschaftsforums in Davos, Schweiz. Aufgrund der grenznahen Lage von Davos hat die Schweiz auch heuer wieder um eine Verstärkung der Überwachung in den angrenzenden österreichischen Lufträumen gebeten. Während des World Economic Forum 2026 wurde der Flugverkehr in einem Radius von 25 nautischen Meilen (rund 46 Kilometer) um das Zentrum von Davos über Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz eingeschränkt, wobei jedoch zivile Flüge nach Genehmigung bzw. natürlich auch Rettungseinsätze ziviler Rettungshubschrauber laufend möglich waren. Während der DAEDALUS26 gab es insgesamt 254 Bewegungen im überwachten Flugbeschränkungsgebiet, davon drei Luftraumverletzungen.

_„Die notwendigen Einsätze bei der DAEDALUS26 zeigen, wie wichtig eine grenzüberschreitende Kooperation und Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern zum Schutz des Luftraumes ist. Ich bedanke mich für die hervorragenden Leistungen unserer Soldatinnen und Soldaten, die einmal mehr ihr Können zum Schutz Österreichs und unserer Bevölkerung eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben!“, erklärt dazu Verteidigungsministerin Klaudia Tanner._

Mit der vollen Einsatzbereitschaft in dieser Woche waren bei der Luftraumsicherungsoperation DAEDALUS26 insgesamt rund 1.150 Personen, davon 60 Soldatinnen und 930 Soldaten einschließlich rund 100 Angehöriger der Miliz, und 160 Zivilpersonen, tätig. 21 Luftfahrzeuge, nämlich 11 Flächenflugzeuge und 10 Hubschrauber, standen bei der „DAEDALUS26“ im Einsatz, sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung und schützten die örtliche Bevölkerung vor Gefahren aus der Luft

CROSS-BORDER OPERATIONS: LÜCKENLOSE SICHERHEIT ÜBER GRENZEN HINWEG

Ein Kernstück der Operation waren dabei die sogenannten „Cross-Border Operations“. Diese ermöglichen bei verdächtigen zivilen oder militärischen Luftfahrzeugen, die internationale Luftfahrtrichtlinien missachten, eine durchgehende Beobachtung und Begleitung – auch über die Staatsgrenze hinweg. Generalmajor Gerfried Promberger, Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte, sagt dazu: „Die reibungslose Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg wird in Zeiten wachsender geopolitischer Unsicherheit immer wichtiger – gerade bei der Luftraumüberwachung und -sicherung ist sie essenziell. Denn Bedrohungen aus der Luft kennen keine Grenzen. Als neutraler Staat handeln wir dabei selbstständig und hoheitlich – die Kooperation mit der Schweiz gibt uns dabei wechselseitig die notwendige lückenlose Sicherheit, ohne dass wir Souveränität abgeben.“

LANGFRISTIGE VORBEREITUNG UND PLANUNG

Die Vorbereitungen für den Einsatz dieser Luftraumsicherungsoperation DAEDALUS26 liefen bereits auf Planungs- und Logistikebene seit Sommer des Vorjahres. Zahlenmäßig größere Truppenteile flossen bereits zu Beginn bzw. Mitte der Vorwoche in den Einsatzraum ein, um insbesondere bodengebundene Anlagen der Luftabwehr, Radarsensoren und Richtfunkstrecken zu errichten und deren Einsatzbereitschaft herzustellen.

WERTSCHÖPFUNG IN DER REGION

Dieser Einsatz des Österreichischen Bundesheeres bedeutet auch eine erhebliche Wertschöpfung in der Einsatzregion: So waren etwa innerhalb der letzten beiden Wochen rund 400 Personen in zivilen Unterkünften untergebracht, auch der Einkauf von Lebensmitteln erfolgt bei regionalen Betrieben. Dabei wurden im Einsatzraum zur Verpflegung der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten rund 40.000 Semmeln bzw. Kleingebäck, 1 Tonne Gemüse, 12.000 Stück Obst, 900 Kilogramm Salat, 1,6 Tonnen Fleisch oder 500 Kilogramm Cerealien ausgegeben bzw. verkocht.

Leiter Informations- und Pressestelle DAEDALUS26
Mag. Lukas Leitner
Telefon: 0043664 183 6411
E-Mail: lukas.leitner@bundesheer.at

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