FPÖ – Resch: Absage des Sobieski-Denkmals ist Wortbruch, Respektlosigkeit und kulturpolitischer Offenbarungseid

Die Entscheidung der rot-pinken Stadtregierung, das Sobieski-Denkmal am Kahlenberg nicht zu errichten, ist ein kulturpolitischer Offenbarungseid und ein weiterer Beweis für die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber demokratischen Beschlüssen und internationalen Partnern. „Über Jahre hinweg wurde von Seiten der Stadt Wien mehrfach zugesagt, dass das Sobieski-Denkmal errichtet wird. Stattdessen erleben wir nun einen schäbigen Wortbruch, der nicht nur Döbling, sondern auch die Republik Polen vor den Kopf stößt“, kritisiert der geschäftsführende FPÖ-Döbling Bezirksparteiobmann LAbg. Klemens Resch.

Besonders brisant ist die aktuelle Entscheidung auch vor dem Hintergrund, dass sich mittlerweile selbst der polnische Botschafter in Wien öffentlich für das Denkmal ausgesprochen hat. „Wenn ein ausländischer Botschafter Gesprächsbereitschaft signalisiert und die Stadt Wien diese ignoriert, dann ist das diplomatisch höchst bedenklich. Im Sinne guter bilateraler Beziehungen wäre es das Mindeste gewesen, diese Gespräche zu führen und eine Lösung für ein würdiges Gedenken zu ermöglichen“, so Resch.

In der Döblinger Bezirksvertretung ist die Errichtung des Sobieski-Denkmals jedenfalls demokratisch beschlossen worden, erinnert Resch. Dieser Beschluss wurde auf Antrag der FPÖ gefasst und auch von der ÖVP sowie Teilen der NEOS mitgetragen. Dass nun plötzlich der bloße Sockel als „Denkmal“ verkauft werden soll, sei ein politischer Taschenspielertrick. „Die Absage durch Stadträtin Veronica Kaup-Hasler ist nicht nur ein klarer Wortbruch, sondern auch eine Missachtung demokratischer Entscheidungen auf Bezirksebene“, stellt Resch klar.

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