KV Ordensspitäler Oberösterreich: Neuer Verhandlungstermin am 4. Februar
Streiks zeigten Wirkung – Arbeitgeber nach Lippenbekenntnissen nun offen für fünfte Verhandlungsrunde
Die großangelegten Streiks in Oberösterreichs Ordensspitälern am 22. Jänner, an denen sich rund 2.000 Beschäftigte beteiligten, zeigen eine erste Wirkung: Die Arbeitgeberseite ist dem Ansuchen der Gewerkschaft vida nachgekommen und hat einer weiteren Verhandlungsrunde des Kollektivvertrags (KV) für die 10.000 betroffenen Spitalsmitarbeiter:innen zugestimmt. Der nächste Verhandlungstermin findet am 4. Februar 2026 statt.
Die Forderungen der Beschäftigten bleiben aufrecht: Lohn- und Gehaltsanpassungen, die die Teuerung abgelten, sowie eine schrittweise Verkürzung der Arbeitszeit zur Entlastung des Personals.
STREIKS STÄRKTEN VIDA-VERHANDLERIN:NNEN DEN RÜCKEN
„Nachdem von den Arbeitgebern tagelang lediglich Lippenbekenntnisse gekommen sind, aber keine konkrete Zusage, können wir nun endlich weiterverhandeln“, erklärt Martina Reischenböck, KV-Verhandlerin der Gewerkschaft vida. Für die nunmehr fünfte Verhandlungsrunde zeigt sie sich zuversichtlich: „Die Beschäftigten haben mit den Streiks eindrucksvoll bewiesen, dass sie geschlossen hinter ihren Forderungen stehen. Dieses Signal können die Arbeitgeber nicht ignorieren. Jetzt sind sie am Zug, ein faires Angebot vorzulegen, damit eine Lösung am Verhandlungstisch möglich wird.“
Gewerkschaft vida
Cornelia Groiss
Telefon: +43 664 6145 756
E-Mail: cornelia.groiss@vida.at
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