FPÖ – Fürtbauer: „Schwarzer Sumpf in der Wirtschaftskammer muss restlos trockengelegt werden!“

Nach Mahrer und Ruck muss es volle Aufklärung in der WKO geben

Angesichts der heute bekanntgegebenen Prüfung der Wirtschaftskammern durch den Rechnungshof meldete sich FPÖ-KMU-Sprecher NAbg. Michael Fürtbauer zu Wort und forderte eine schonungslose Aufarbeitung der jahrelangen Misswirtschaft im schwarzen Kammerstaat. Dass die Prüfer nun endlich Einblick in die Gebarung rund um Rücklagen und Funktionärsbezüge nehmen, sei ein längst überfälliger Schritt, um das „System der Selbstbedienung“ offenzulegen.

„Nach den unsäglichen Gagenskandalen rund um Harald Mahrer und seine ÖVP-Günstlinge ist es höchste Zeit, dass Licht in dieses Dunkel gebracht wird. Die Unternehmer in diesem Land, die Tag für Tag ums Überleben kämpfen und unter der Last der Zwangsbeiträge leiden, haben ein Recht darauf, zu erfahren, wohin ihr hart erarbeitetes Geld fließt. Es kann nicht sein, dass sich eine elitäre Kaste an Funktionären die Taschen vollstopft, während die Wirtschaft draußen vor die Hunde geht“, so Fürtbauer in einer ersten Reaktion.

Besonderes Augenmerk müsse laut dem freiheitlichen Mandatar auf die Wiener Kammer und deren Präsidenten gelegt werden. Fürtbauer warnte davor, die Untersuchung nur auf die Vergangenheit zu beschränken: „Wir dürfen nicht vergessen, dass auch rund um Walter Ruck und seine Netzwerke in Wien immer wieder Ungereimtheiten auftauchen. Der Rechnungshof muss hier ganz genau hinschauen und darf sich nicht von schönen Worten blenden lassen. Es darf keinen ‚Persilschein‘ für die Machenschaften der schwarzen Kammerfürsten geben, nur weil man jetzt hastig irgendwelche Scheinreformen ankündigt!“

Die Ankündigung der WKÖ, man würde an einem Reformprozess arbeiten, wertete Fürtbauer als reines Ablenkungsmanöver der ÖVP, um den eigenen Machterhalt zu sichern. Dass nun ausgerechnet jene, die das System jahrelang melkten, nun die Reformer spielen wollen, sei an Zynismus kaum zu überbieten. „Wir erwarten uns, dass der Wirtschaftsbund, also die ÖVP, in seiner Wirtschaftskammer endlich Taten setzt, statt nur leere Versprechungen abzugeben. Wenn diese Herrschaften glauben, sie könnten so weitermachen wie bisher und das Geld der Zwangsmitglieder für ihre Champagner-Empfänge und Versorgungsposten verprassen, dann haben sie sich geschnitten. Wir Freiheitliche werden nicht locker lassen, bis dieser Sumpf aus Privilegien und Freunderlwirtschaft restlos ausgetrocknet ist“, betonte Fürtbauer abschließend.

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