FPÖ – Hafenecker: „ORF-Propagandashow war genauso erbärmlich wie der Zustand der ÖVP!“

Nach Stocker-Rede kam auch noch der gesamte ÖVP-Fanclub zu Wort – „Darbietung war tiefster Abgrund bei Missachtung des öffentlich-rechtlichen Auftrags“

„Das war die große ÖVP-Show im Regierungsfunk ORF!“, kritisierte heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA. Nicht nur, dass der ORF die Rede des ÖVP-Obmanns beim politischen Neujahrsauftakt der Volkspartei mit einer „ZIB Spezial“ bedachte, im Anschluss an die langweilige und mutlose Rede durfte auch noch der „Fanclub“ der ÖVP in Form von schwarzen Ministern und Landeshauptleuten groß und breit zu Wort kommen. Hafenecker: „Der ORF hat einmal mehr bewiesen, dass er nicht mehr als ein plumper Regierungspropagandalautsprecher ist. Die Rede des Obmanns der nur noch zweitstärksten Partei Österreichs mit einer Sondersendung in der Länge einer ‚Wetten, dass …?‘-Sendung in ORF 2 zu übertragen, ist eigentlich nicht zu fassen. Eigentlich fehlte nur die Einblendung ‚Belangsendung‘. Der Zustand des ORF ist genauso erbärmlich wie jener der ÖVP, die es nicht einmal schafft, ein einziges Video unfallfrei auf die Videowall zu werfen. Aber auch da lieferte der ORF Schützenhilfe in Form eines Redakteurs, der bereits vorab das Video sehen durfte und die Zuseher prompt darüber informierte, was im Video zu hören gewesen wäre.“

Mit dem heutigen Kniefall vor der taumelnden Kanzlerpartei wollte ORF-General Weißmann offenbar Punkte sammeln, um bei der Wahl des ORF-Generaldirektors im Sommer 2026 doch nicht fallengelassen zu werden, mutmaßte Hafenecker: „Nach dem heutigen Tag sollte sich der ORF sofort in ‚ÖVP-TV‘ umbenennen und sich auch gleich aus der schwarzen Parteikassa finanzieren lassen, anstatt die Bevölkerung mit der Zwangssteuer abzuzocken. Diese Darbietung heute war so ziemlich der tiefste Abgrund, den die Küniglberger Luxusgagenkaiser bei ihrer Missachtung des öffentlich-rechtlichen Auftrags je abgeliefert haben. Dagegen war die ‚Aktuelle Kamera‘ der DDR-Steinzeitkommunisten geradezu ein erfrischend kritisches Format!“

Für den freiheitlichen Mediensprecher sei eine Totalreform des ORF unausweichlich, gerade auch, um die Demokratie im Land zu schützen. „Niemand braucht einen aufgeblähten, mit von den Bürgern per Zwang finanzierten Regierungspropagandafunk. Ein verschlankter Grundfunk, der sich mit einem qualitativ hochwertigen Programm, ehrlicher Information und objektiver Berichterstattung um Zuschauer bemühen muss, ist das einzige Zukunftsmodell, das diese Medienanstalt haben kann“, so NAbg. Christian Hafenecker, MA.

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