Damokles-Schwert Herz-Kreislauf-Erkrankungen

EU setzt auf Prävention – Aktionswoche Herzgesundheit bietet unkomplizierte Checks in Apotheken

HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN SIND MIT ÜBER 34 PROZENT ALLER TODESFÄLLE DIE MIT ABSTAND HÄUFIGSTE TODESURSACHE IN ÖSTERREICH, TENDENZ STEIGEND. DIE ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT VOM GOLDENEN KREUZE SCHAFFT MIT UNTERSTÜTZUNG DER KAMPAGNE #GORED BEWUSSTSEIN FÜR DIE PRÄVENTION VON HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN, INSBESONDERE BEI FRAUEN, UND BIETET DARÜBER HINAUS EINEN UNKOMPLIZIERTEN CHECK DES PERSÖNLICHEN RISIKOS. IM RAHMEN DER AKTIONSWOCHE „HERZGESUNDHEIT“ VON 16. BIS 21. FEBRUAR 2026 KÖNNEN INTERESSIERTE KOSTENLOS RELEVANTE FAKTOREN IN DEN PARTNERAPOTHEKEN VOM GESUNDHEITSNETZ GOLDENES KREUZ SCREENEN LASSEN.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit über 34 Prozent aller Todesfälle die mit Abstand häufigste Todesursache bei Frauen und Männern. 2024 starben in Österreich mehr als 30.000 Menschen daran.[i] Ähnlich ist die Lage im Rest von Europa. Prognosen zeigen, dass die kardiovaskuläre Erkrankungsrate ohne konkrete Maßnahmen bis 2050 um bis zu 90 Prozent und die Sterblichkeit um über 70 Prozent zunehmen könnten. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Kommission am 16. Dezember 2025 ihren ersten umfassenden EU-Cardiovascular-Health-Plan vorgestellt. Dieser setzt vor allem auf verstärkte Prävention und frühere Diagnostik.

Diesem Ziel entspricht die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze mit der Aktionswoche „Herzgesundheit“: Von 16. bis 21. Februar 2026 kann man maßgebliche Risikofaktoren in ausgewählten Partner-Apotheken vom GESUNDHEITSNETZ GOLDENES KREUZ kostenlos und unkompliziert checken lassen. Erhoben werden Gesamt-, LDL-, HDL- und Non-HDL- Cholesterin und Triglyzeride, der Blutdruck sowie zentrale Anamnesedaten wie Alter, Geschlecht, Waist-to-Height Ratio (WtHR), Raucherstatus, familiäre Vorbelastungen, subjektives Wohlbefinden und Angaben zum Gesundheitsverhalten. Ergänzt wird dieser Check durch professionelle Beratung und immer um die Empfehlung eines regelmäßigen ausführlichen Checks bei einer Fachärztin oder einem Facharzt.

BETROFFEN SIND FRAUEN UND MÄNNER– ABER UNTERSCHIEDLICH

Lange wurde vor allem der Herzinfarkt als typische Männer-Erkrankung tituliert. Doch längst sind beide Geschlechter betroffen. Sowohl bei Frauen ab 65 Jahren als auch bei Männern ab 45 sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Haupttodesursache.[ii]

„Doch Frauen und Männer zeigen unterschiedliche Symptome und Krankheitsbilder“, weiß Univ.-Prof. Dr. Andrea Podczeck-Schweighofer, Kardiologin und Vize-Präsidentin des Österreichischen Herzfonds. „Während männliche Patienten zum Beispiel im Fall eines Herzinfarkts häufig einen drückenden oder brennenden Schmerz in der Herzgegend spüren, der in den linken Arm ausstrahlt, zeigen weibliche Patientinnen häufig Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche oder plötzliche starke Schmerzen zwischen den Schulterblättern als typische Symptome.“ Diese Anzeichen werden jedoch oft nicht erkannt.

„Dazu kommt, dass die Betroffenen immer jünger werden“, ergänzt Herzspezialistin Dr. Anna Rab. „All das führt dazu, dass vor allem Frauen später Hilfe suchen und auch später diagnostiziert werden. Erhebungen deuten sogar darauf hin, dass weibliche Patientinnen länger in der Notaufnahme warten, weil die Symptomatik falsch eingeschätzt wird. Deshalb ist es wichtig, vor allem bei Frauen Bewusstsein zu schaffen.“

MEHR ÖFFENTLICHES BEWUSSTSEIN FÜR FRAUENHERZGESUNDHEIT – KAMPAGNE #GORED SCHAFFT SICHTBARKEIT

Bei der Aktionswoche „Herzgesundheit“ sollen daher neben Männern auch Frauen gezielt adressiert werden: „Wir wissen, dass 2024 über 16.300 Frauen infolge von Herz-Kreislauferkrankungen verstorben sind, das sind um fast 2.000 mehr als in der männlichen Vergleichsgruppe. Viele nehmen dieses erhöhte Risiko aber nicht wahr“, bedauert Mag. Erika Sander, Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze. „Deshalb unterstützen wir parallel zu unserer Aktionswoche auch die Kampagne #GoRed, die mehr Bewusstsein für Frauenherzgesundheit in der Politik, in der Medizin und bei den Frauen selbst schaffen will.“
„Am Aktionstag am 6. Februar sind alle aufgerufen“, sagen Sander und Rab unisono, „ein rotes Kleidungsstück oder Accessoire zu tragen und so ein Zeichen zu setzen.“ Damit will sich #GoRed für geschlechtersensible Präventionsmaßnahmen in Österreich stark machen.

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze
Mag. Miriam Eder, MA
PR und Kommunikation
Telefon: 01/9968092-40
E-Mail: eder@oeggk.at

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