IV erteilt grünen Erbschaftssteuer-Plänen klare Absage
Österreich braucht Entlastung statt neuer Substanzsteuern
Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich klar gegen die von den Grünen geforderte Einführung einer Erbschaftssteuer aus. Neue Substanzsteuern treffen Eigentum, Familienbetriebe und Investitionen, und schwächen damit den Wirtschaftsstandort in einer Phase konjunktureller Schwäche zusätzlich. „Österreich ist ein Höchststeuerland, es hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Wer jetzt neue Steuern fordert, sendet ein fatales Signal an Familienunternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Investoren“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Bereits heute tragen hohe Einkommen überproportional zum Steueraufkommen bei: Laut Statistik Austria entfallen auf das oberste Prozent der Lohn- und Einkommensbezieher 24,2 Prozent des gesamten Lohn- und Einkommenssteueraufkommens – obwohl dieses eine Prozent lediglich 9,3 Prozent der gesamten lohn- und einkommenssteuerpflichtigen Einkünfte erzielt.
„Von mangelnder Fairness kann angesichts dieser Daten keine Rede sein. Statt neuer Belastungen braucht es eine spürbare Entlastung von Arbeit und Leistung sowie strukturelle Reformen auf der Ausgabenseite. Es ist Zeit, dass den Steuerfantasien angesichts sprudelnder Einnahmen endlich ein Ende gesetzt wird. Eine positive Zukunft Österreichs gestaltet man nicht mit noch mehr Steuern, sondern mit Leistung und Fleiß“, so Neumayer.
Industriellenvereinigung
Marlena Mayer, BA
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