KV-Verhandlungen Ordensspitäler OÖ: Neue Beschäftigtenbefragung nach Arbeitsgruppe
Arbeitgeber bessern ihr Angebot auch nach fünfter Runde nur minimal nach – Beschäftigte starten Abstimmung über weitere Maßnahmen
Auch in der Arbeitsgruppe, die seit Montag zwischen Gewerkschaft vida und den Ordensspitälern Oberösterreich tagte, haben die Arbeitgeber ihr Angebot kaum nachgebessert. Das Angebot der Arbeitgeber blieb fast identisch zur letzten Verhandlungsrunde: Aus einem Sonderurlaub wurde ein regulärer zusätzlicher Urlaubstag und es wurden mehr Konsummöglichkeiten von bestehenden Zeitguthaben in Aussicht gestellt. Trotz zuletzt deutlichem Entgegenkommen seitens des gewerkschaftlichen Verhandlungsteams durch eigene Vorschläge, zeigte die Arbeitgeberseite bei den zentralen Forderungen weiterhin keine Kompromissbereitschaft.
Nun starten die Beschäftigten heute erneut eine Befragung über den aktuellen Verhandlungsstand. „Wenn uns die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlung am 24.2. kein Angebot zur Arbeitszeitverkürzung vorlegen, ist auch ein weiterer Streik denkbar – vorausgesetzt, die Beschäftigten wollen das“, bekundet Martina Reischenböck, KV-Verhandlerin und oberösterreichische Gesundheitssprecherin der Gewerkschaft vida.
„Ich war in den Verhandlungen dabei und habe zuerst nicht glauben können, wie wenig kompromissbereit unsere Arbeitgeber waren. Statt nach fünf Verhandlungen endlich auf unsere Forderungen einzugehen, spielen sie nur auf Zeit und mauern. Jetzt werden wir den Druck erhöhen und über das aktuelle Angebot oder einen zweiten Streik abstimmen“, so eine Intensivpflegerin.
Gewerkschaft vida
Cornelia Groiss
Telefon: +43 664 6145 756
E-Mail: cornelia.groiss@vida.at
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