Übergriffe bei Eisenbahnen: vida-Hebenstreit fordert von Regierung und Bahnbetreibern Einberufung eines Sicherheitsgipfels
Gewerkschaft fordert zweigleisige Strategie aus Einführung einer „Eisenbahnpolizei“ sowie personelle Doppelbesetzung in Zügen: Beschäftigte und Fahrgäste schützen!
Angesichts der dramatischen Eskalation von Gewalt gegen Beschäftigte bei den Eisenbahnen – zuletzt verdeutlicht durch den aktuellen Übergriff in der Steiermark sowie den tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Deutschland Anfang Februar – schlägt Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Gewerkschaft vida, Alarm: Er fordert Verkehrs- und Innenminister sowie die Bahnbetreiber auf, umgehend einen Sicherheitsgipfel mit der Gewerkschaft zum Schutz von Beschäftigten und Reisenden einzuberufen.
„Wir können nicht länger zusehen, wie unsere Kolleginnen und Kollegen täglich ihre Gesundheit und im schlimmsten Fall ihr Leben riskieren, nur um Menschen sicher an ihr Ziel zu bringen. Deeskalationstraining allein ist kein Schutzschild gegen hemmungslose Gewalt“, so Hebenstreit weiter. Der vida-Vorsitzende betont, dass auch technische Maßnahmen wie Bodycams oder „Trennscheiben“ zwar wichtige Sofortmaßnahmen sind, dennoch brauche es weiterreichende Maßnahmen, schlägt die Gewerkschaft eine zweigleisige Strategie bestehend aus der Einführung einer „Eisenbahnpolizei“ sowie personellen Doppelbesetzungen in Zügen vor.
Der „Mindeststandard“ der Sicherheit müsse zukünftig die personelle Doppelbesetzung sein, insbesondere in den Abendstunden und auf bekannt „kritischen Linien“, ergänzt der vida-Vorsitzende. Ein zweiter Mitarbeiter wirke präventiv abschreckend und ermögliche im Ernstfall sofortige Hilfe. Bei der Sicherheit des Personals und der Reisenden dürfe nicht gespart werden. „Die Zeit drängt. Wir erwarten uns daher einen Terminvorschlag für einen Sicherheitsgipfel noch im laufenden Monat“, bekräftigt Hebenstreit abschließend.
Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Telefon: 0664 / 6145 733
E-Mail: hansjoerg.miethling@vida.at
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